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Geschichte der Stadt Lehe / von Hermann Schröder
Seite
245
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Verzeichnis der Fleckensoorsteher, Bürgermeister... 245

Amtsmänner und Atmsrichter.

Amtmann Telting

Amtsrichter Ulex

„ Friedrichs

„

Büttner

„ Ostermeyer

„

von Lenthe

„ Bacmeister

„

von Hassell

„ Schönian

„

Thöl

Kreishauptmann Schultz

„

Rodewyk,

Steyerthal

„ Duesberg

„

Rasch,

Bauer

„ Brandt

„

Beyreiß,

Jffland

Landrat Geiger

„

Ophard,

Lüders

„ Pieschel

„

Bethe,

Dr. Göcke

Amtsrichter von Schulte

„

Kühne,

Behrens

„ Conring

„

vr. Ölfke,

Greim.

Büttner

Sechstes Kapitel:

Kirche und Schule.

Lehe ein gottesdienstlicher Mittelpunkt in heidnischer Zeit.

Schon in heidnischer Zeit war Lehe ein gottesdienlicher Mittelpunkt unserer Gegend. Zu Wulsdorf, Lehe und Langen lagen die Jedutenberge, auf welchen in Notzeiten der Jedutenruf, der alte Wehe- und Hilferuf, erscholl. Ging der Ruf in die Ferne, lohte gleichzeitig Feuer auf den Bergen auf. So riefen die Leher den Grafen von Stotel zu Hilfe, wenn die Wurster, die Erb­feinde der Geestleute, heranzogen.

In dem Worte Jedute, dessen Vollform Tiodute lautet, steckt vielleicht der Name des alten deutschen Gerichtsgottes, Tiu oder Ziu, der sich dem Hilf­losen zuerst auf die Lippen drängte. „O de Jedute. o de Weh, o de Wog!" riefen noch im vorigen Jahrhundert die Bewohner unserer Gegend aus, wenn ein unerwartetes Ereignis sie plötzlich in Schreck oder Verwunderung ver­setzte. Wo wir: „O Gott!" oder „Herrje!" rufen, da nannten sie die Namen der alten Götter; denn Götternamen waren — das wußten die Leute da­mals noch — in den geheimnisvollen Worten verborgen. Ihre Träger, Je­dute, Weh und Wog, wurden einst, so sagten sie, auf den Bergen zu Wuls­dorf, Lehe und Langen verehrt. Die Berteilung der Berge an die drei Götter,