Die Leher Geschlechter
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Inneken Tene.
Alverick Symes 1 spal Remolt Her Johans 1 spal De vaghet to Lee oste syn broder 1 spal
Alverik Volrick Frederickes 1^ spal Kersten Honnen spal Johann Hinckes ^ spal Johan Vickes ^ spal Unser leven vrouwen gudt 6^ spal Item Johan Alverickes tho Wol- storpe van Clauwes Lutgardes lande ghekoft 8 spal, hebbe desse nascreven nu tor tydt under unde gheven dar vor uth.
Alverick Symes 2 spal Volrick Bole Empte 2 spal Kersten Rwbrokes 2 spal Johan Verman 1 spal Hinrick Vickes 1 spall Johan Alverick Boles 1 spal Imme Fedde Remoldes, nu er doch- terman Hinrick Luders 3 verdendel Jnnyken lindere 10 spal myn 1 verdendel
Item Hanneke Meynst des vaghedes broder ßone 2 spal
Summa 34 Spalle.
Volrick Bolen Tene. Hinrick Luders 4 spal
Alverick Symes 4 spal van Remoldes lande
Johan Stederdes ok 1 spal van dem lande
Jnnyken lindere 15 spal tho hope
Ede Boles 1 Spal
Remolt Her Johan 3 spal
Item in dyt then hören noch 4 spal
Summa 32 Spalle.'H
So bietet Lehe durch seine Tenverfassung ein Beispiel alter germanischer Siedlungs- und Wirtschaftsweise, wie wir es so klar in der nächsten Umgebung nirgends, auch im Lande Wursten nicht, ausgeprägt finden.
Drittes Kapitel:
Das Kirchspiel.
1 Der Begriff „Kirchspiel".
Der Flecken Lehe wurde im Mittelalter gewöhnlich „dat Kerspel to Lee"') genannt; seine Bewohner hießen „Kerspellude". Das „Kerspel" (Kirchspiel) war kirchlich — daher der Name — ein Pfarrbezirk, wirtschaftlich eine Markgemeinde, politisch wahrscheinlich zuerst ein Anhängsel der Grafschaft Stotel und der Vogtei Bederkesa, dann der Stadt und des Herzogtums Bremen.
4 Stadt Lehe.