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Meine Erlebnisse während des Feldzuges gegen die Hereros und Witbois nach meinem Tagebuch / Helmuth Auer von Herrenkirchen
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13 . Werde wegen Krankheit in die Heimat geschickt.

Für mich nahte jetzt auch die Abschiedsstunde aus deut Lazarett Kub, und nachdem ich mich am Mittag von den Ärzten verab­schiedet hatte, ein Abschied, der mir doch recht schwer wurde, rrat ich am Nachmittage des 25. Februar mit der durch die am Morgen eingetroffene Abteilung Henkellmann abgelösten Kolonne den Marsch nach Windhuk an. Mein ärztliches Attest lautete auf fünfmonatige

Eisenbahnstation Khanrivier.

Unfähigkeit zum Feld- und Etappendienst. Das war schlimmer, als ich erwartet hatte, denn im Innern hatte ich noch immer der .Hoffnung Raum gegeben, den Feldzug im Süden weiter mitmachen zu können.

Am 1. März kamen wir glücklich in Rehoboth an, wo ich von der Familie Böttlin und Leutnant Stübel herzlich bewillkommnet wurde und gastliche Ausnahme fand. Es kam mir ordentlich komisch vor, einmal wieder in einem Hause am gedeckten Tische zu sitzet:, aber auch daran gewöhnt man sich ja bald wieder. Leider ging es schon, am nächsten Tage weiter, und am 5. März war das vorläufige Ziel