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Deutsche und französische Eingeborenenbehandlung : eine Erwiderung auf die im "Journal Officiel de la République Française" vom 8. Nov. 1918 und 5. Januar 1919 veröffentlichten Berichte
Entstehung
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Einleitung.

In letzter Stunde hat auch Frankreich das Bedürfnis empfunden, seine Aspirationen auf Deutschlands Kolonien moralisch zu rechtfertige», Aber die Phantasie dieses doch soust gedaukenrcicheu Volkes hat gegen­über dieser undankbaren Aufgabe völlig versagt. Frankreich beschränkt sub auf die Anwendung der von den Engländern beliebten Methode: in den Veröffentlichungen wird versucht, die Unwürdigkeit der Deutscheu zum .Kolonialbesitz an unserem bisherigen Verhalten gegenüber den uns anver­trauten Eingeborenen darzutu». Mit lauter Stimme muß Deutschland gegen ein solch heuchlerisches und verleumderisches Verfahren Einspruch erhebe»,

Frankreich, das seine koloniale Mission vom Standpunkt des Aus­beuters aufgefaßt hat, das sich nicht stark genug fühlte, iu friedlichem Wett­bewerb mit anderen Nationen die ihm anvertrauten Volker zu entwickeln, vielmehr seine sämtlichen Kolonien hermetisch gegen das Ansland abschloß/

Frankreich, das durch die Vergiftung der ihm anvertrauten Einge­borenen mit Spirituosen seinen .nandel ausgebreitet und die Budgets seiner Kolonien gedeckt hat/

Frankreich, dessen Verwaltung in Zentralafrika sich von der Welt den Vorwurf ins Gesicht schlendern lassen mnßte, die denkbar furchtbarste» Greuel an de» Eingeborenen begangen zu haben/

Frankreich, das sich nicht gescheut hat, den Militarismus in der schärfsten Form ans die unglücklichen fremdfarbigen Objekte seines Macht­bereichs zu übertragen/

Frankreich, das im Weltkrieg seine -vilfsvölker, die »Advptlvsöhne des Vaterlandes«, mit Maschinengewehren im Rücken gegen die deutsche Front vo getrieben hat/

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