Teil eines Werkes 
1 (1895)
Entstehung
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Verein der Bücherfreunde

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V o r st a n d

Martin Hreif Kerrnann Keiöerg Kilo von LciLner Aterander ZZaron von Poöcrts Hrnst von Vorzogen

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Geschäftsleitung Schalr L Grund V e r l a g s b n rh ^ a n d L u n §

Aerttn N'. 62

S n tz u n g e n

^ I w e llt

Aeitrilt

^ ^ ^ Erscheinungsweise

Ls erscheinen im Laufe des Wahres in regelmäßigen Zwischenräumen acht in sich abgeschlossene Werke, zusammen mindestens f50 Druckbogen zu je fb teilen stark. 5ie bestehen zum größeren Teil in u n t er h a lt end er, belletristischer, zum andern in allgemein' verständlich-wissenschaftlicher Litteratur.

Die Bestimmung der Reihenfolge und etwaige Änderungen hierin behält sich die Geschäfts- leitung vor. ^

Merlrag

Der vierteljährliche Beitrag beläuftsichaufsrNk. 75^?f. (---2Gld. 32Arz. oderäLr.) für die geheftete Ausgabevorauszubezahlen und auf 4 2Uk. 50 Lf. ( 2 Gld. 79 2<rz. oder b Lr.) für die gebundene Ausgabe. Der Beitritt verpflichtet jedoch für das ganze Jahr.

weitere Zahlungen sind nicht zu leisten.

Die Veröffentlichungen werden einzeln auch an Nichtmitglieder abgegeben,' jedoch nur zu erhöhtenEinzelpreisen".

^as deutsche Publikum aus der Leihbibliothek heraus an ein eigenes Bücherbrett zu gewöhnen war der leitende Gedanke bei der Gründung des Vereins und vor allem auch: die Anlegung eigener kleiner Büchereien von guten und gediegenen Werken mit thunlichst geringen Rosten zu ermöglichen. Es muß unserem Volke, nicht bloß denen, die sich denLuxus" gestatten können, Bücher zu kaufen, zum Bedürfnis werden, die Werke nicht nur seiner Rlahikcr, sondern auch seiner zeitgenössischen Dichter und Schriftsteller zu kennen und um sich zu haben. Gute Bücher sind die besten Freunde.

Es haben sich dem verein im Lause der drei Jahre seines Bestehens

beinahe ZwöMausend Migtteder

angeschlossen. Ein seltener, schöner Erfolg, der zur Genüge beweist, daß der Gedanke der Gründung ein richtiger und zeitgemäßer war.