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Die deutschen Kolonien in Transkaukasien / von Paul Hoffmann
Entstehung
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von Bodenfeuchtigkeit durch ständiges Lockerhalten einer nicht zu flachen Bodenoberfläche.

2. Gartenbau und Kellereigenossenschaft.

Die Nutzung des Landes in den einzelnen Kolonien ist folgende:

Annenfeld

Georgsfeld

1

Helenendorf

Alexandersdorf

Elisabeththal

Katliarineiifeld

cn H V

tJ

£

d M O

<

Marienfeld

Petersdorf

Freudentlial

J Petrowka

Dorfland . .

19

20

70

18

24

_

8

7

2

2

4

Weingarten

'57

'5°

2S1

9

112

190

49

8

13

Ackerland .

2379

1400

1776

208

1305

21S5

34i

1168

630

325

190

Wiese u.Klee

150

3°

433

800

524

99

160

Weide . . .

200

Wald ....

900

1230

21

Unbrauchbar

1172

100

1090

IOI

1243

913

122

12

16

20

10

Sa.Kronsland

i 3797

1700

"095

1054

43 8 4

4199

1956

1236

711

360

564

Diese Angaben sind ungenaue. Es ist nicht alles Land gründ­lich ausgemessen. Die Summe des Landes entspricht nicht immer der in den Rubriken angegebenen Fläche. Die Differenz liegt in Weide, von der vielleicht auch gelegentlich noch einige Dess-

von Löchern kontrollieren, wie tief das Wasser im Boden eingedrungen ist und wie weit es den Boden zur Seite durchdrungen hat. Nach er- sterem Ergebnis richtet sich die Dauer der Bewässerung (im Mittel etwa 24 Stunden), nach letzterem der Abstand der Furchen von ein­ander. Man pflüge die Furchen mindestens 8 Zoll, besser ist 15 Zoll, tief. (Ueber Vorteile der tiefen Furchen s. Bulletin Nr. 140, College of Agr. University of California, S. 36 ff.) Möglichst bald nach der Be­wässerung, innerhalb der nächsten 48 Stunden, pflüge man die Furchen zu und bearbeite dann gleich das Land mit dem Scheibenpflug oder mit dem Kultivator (Grubber, Extirpator). Zu tief kann man nicht kultivieren. Ich will darauf aufmerksam machen, dass man in der ari­den Zone beim Tiefpflügen (12 Zoll und tiefer) darauf zu achten hat, dass man durch grosse Hohlräume im Boden, welche leicht durch tiefes Pflügen, namentlich von schwerem und mit Grasnarbe bewachse­nem Boden entstehen, nicht die Verdunstung der Bodenfeuchtigkeit fördert. Man hat, wird nicht schon vor der Regenzeit tief gepflügt, später, sobald derartige grössere Hohlräume zu befürchten sind, einen tief gehenden Kultivator folgen zu lassen, oder den Boden zu be­wässern.

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