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einem Wahlrecht, das sich auf die Wähl'erziffer aufbaut — hat ihren Führer in General Bertha.
Sollte das Prinzip des Wahlrechts, das sich auf die Bevölkerungsziffer stützt, von der liberalen Regierung Englands protegiert werden, so werden die Bqren das Wahlrecht der Frauen, als das allerliberalste fordern, und dieses! wieder sichert, ebenso wie das Bevölkerungsprinzip, der ansässigen Bevölkerung das Uebergewicht.
Hier besteht die Gefahr, daß ganz unmerklich das alte ■ Biurenregiment sich wieder Geltung verschafft, das schon zuni Teil in der Handelspolitik seine Ideen durchgesetzt hat.
2. Australien.
Der Entwicklungsgang Australiens ist ein abweichender von dem Canadas; Australien ist bis jetzt fast nur vom Mutterlande aus bevölkert worden, während wir in Canada das alteingesessene französische Element und seinen Einfluß nie vergessen dürfen.
Auf die Stagnation der australischen Bevölkerung, auf die Geburtenrückgänge daselbst, hat bereits v. SchulSze- Gävernitz (S. 191—194) hingewiesen.
Die jetzige (australische Regierung will energische Schritte zur Förderung' der Einwanderung tun.
Wie wir bereits a. a. O. sahen stellt sich uns die australische Bundesverfassung als das eigenste Werk des (australischen Volkes dar. Es ist stets in Betracht zu ziehen, daß in Australien die einzelneu Kolonien eine viel längere Periode staatlicher Unabhängigkeit und Selbstregierung hinter sich haben, als dies bei den canadischen Provinzen zlur Zeit ihres Zjusa[m!menschl!usses in die Dominion der Fall war 1 .
Act bekanntes Oesetz, das die Möglichkeit einer Vereinigung ucr damaligen britischen Kolonien in Südafrika schuf. 1. Doerkes-Boppard S. 288 ff.