Die Diom|a,nialre!giellung s'e'ibst versagte dem britisch- kolumbischen „NataHact", der sich gegen die asiatische Einwanderung richtete, 'die Genehmigung, da ihr — als Ganzes — daran lag, die neluen Handelsbeziehungen zu Japan nicht 2|u lösen.
Britisdh-Kjolümbien fühlte sich Von der 1 Bundesregierung: Im Stich gelassen; es' wiollte ihm wenig gefallen, daß es aus imperialen Interessen sich Schranken für seine lokalen Wünsche auferlegen sollte.
■Es wlurde von Britisch-K'olumbien darauf hingewiesen, daß eine asiatische Einwanderung die Einwanderung der weißen Rasse fernhält; auch die „Indifferenz" britischer Staatsmänner -bei 'der seinerzeitigen Grenzregulieruing (Alaska) wurde bei dieser Gelegenheit zw erwähnen nicht vergessen.
Es sei hier auch hervorgehoben, daß Canada, durch' den Minister Lemie'uix, selbst die Lösung der japanischen Einwanderungsfrage in die Hand nahm', 'und nicht, wie es staatsrechtlich z!u erwarten gewesen wäre, die „Reichs- regierung" damit betraute.
Die Times 17. 1. 08 bemerkte hierzu!: „eine einheitliche Regelung verschiedener Fragen fehlt!" —
Das damalige canadische Vorgehen stellt sich uns als eine gewisse Durchbrechung der imperialen Politik dar; in diesem Falle noch „mit" Rücksicht a'uf das Mutterland.
3. Koloniale Versorgung des Mutterlandes.
Die Versorgung des Mutterlandes durch' koloniale Importe ist für die Verwirklichung 1 des imperialistischen Gedankens von fundamentaler Bedeutung.
Die Fortschritte der Besiedelung und Inanbaunahm'e in den verschiedenen Cplonjes, die Bewässerungsanlagen