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Vereinigten Staaten (und Canada), der alle Konkurrenz — wenn schutzlos — vernichten mußte, der Preisfall in Käse, durch die Konkurrenz von.Amerika veranlaßt 26 (wir können hier wohl nach unseren Ausführungen richtiger „Canada" sagen), läßt die Farmer Großbritanniens schwer klagen.
Hier stehen wir wieder vor der Frage der Lösung der zweckmäßigsten, wirtschaftlichen Arbeitsteilung, auf die der imperialistisch - national-ökonomische Gedanke sich doch stützt.
!Auf diese Frage werden wir a. a. Stelle noch 1 einmal eingehen, nachdem wir die Entwicklungstendenzen, auch die industriellen, in Canada umd den anderen Kolonien kennen gelernt 'haben werden.
Ob aber ein ev. Sieg eines landwirtschaftlichen Schutzzollsystems mit ev. „Vorzugszoll" im M'utterlande, gerade bei dem weiteren Fortschritt der inneren Agrarreform daselbst, den kolonialen Importen nicht doch Abbruch tut, ja Abbruch tun will und muß, und damit den imperialistisch-wirtschaftlichen Interessen der Kolonien entgegentritt, wollen wir dahin gestellt sein lassen; die Wahrscheinlichkeit einer solchen Wjirkung läßt sich jedoch fast voraussehen.
4. Forstwirtschaft, Fischerei, Bergbauerzeugnisse, Prämienpolitik.
Für Canada liegt schon in der Forstwirtschaft der Grund zu einer industriellen Entwicklung.
Den weitüberwiegenden Teil der Dominion nimmt der Wald ein, und auch weit über die landwirtschaftliche Zone hinaus ist, mit Ausnahmen, bjs zum Vegetationsgebiete fast nur Wald 1 . ( .
.1. Nach Dr. Fernows Schätzungen von der Universität Toronto kämen vom industriellen Standpunkt ca. 130 Mill. ha Waldland in Frage vor allem pulpwood.