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Die britischen Kolonien und der imperialistische Gedanke / von Otto Berthold
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York beeinflußt sei, mehr nach den Vereinigten Staaten, als nach Canada gravitiere, daß, daher jeder Schritt zu| vermeiden sei, der das Interesse, das die arnerikanislchle Geschäftsw elt an den Verkehrsbeziehungen mit Jamaika habe, gefährden könne.

Hier glaubt man allerdings auch auf Jamaikanischer Seite, daß durch Verbesserungen der Schiffahrtsverbindungen zwischen Canada und Jamaika viel und mehr erreicht werden könne, als durch den blbßen Vorzugszoll.

Der Besuch eines Vertreters des englischen Kolonial- amtes, Sir Charles Lucas, in Jamäika 12 scheint im Zusammen­hange zu stehen mit der Frlage der Förderung der Handers­und Verkehrsbeziehungen zwischen Canada und Brit.-West- indien.

Die britische Regierung sieht ihre Besorgnis, daß der mächtige .Wirtschaftskomplex der Vereinigten Staaten die, Existenz und Entwicklung der Heineren Staatengebildiej ernstlich bedroht, von J,a)hr zu 1 Jiahr mehr bestätigt; sie; ist daher bestrebt, zwischen den britischen Kolonien jen­seits des Atlantic engere Verbindungen zu schlaffen, um sie so widerstandsfähiger zu machen gegen die wirtschaft­lichen Gefahren, die ihnen drohen.

Und hier ist Canada das so wichtige Bindeglied für die Handelspolitik dieser Gebiete und event. mit ausschlag­gebend, zugleich auch das Bindeglied nach Australien und Neuseeland hinüber, und so im Mittelpunkt des imperia­listischen Ideenkreises.

B. Die anderen Kolonien, t. Südafrika.

Im Anschluß an die Koionialkonferenz 1907 und die

12. 10. Januar 09. Chemnitzer Tageblatt.