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Der ist ob dem Tosen der Zeiten erhaben, Dem Gellen der Adler, dem Kreischen der Raben, Der rauscht mit geruhigem Flügelschlag Der Sonne zu in den ewigen Tag.
Dank.
Mutter Natur beschenkte den Menschen, ihren Knecht, Mit einem Scherben von Ton ^ und der ist nicht immer echt.
Doch darf er den leeren füllen — sie will's ihn nicht verwehren — Mit Veilchen, Rosen und Mohn, mit Trauben, Myrthen und Ähren.
Ich armer Schacher tu's der stolzen Königin gleich: Ihr füllt das leere GeHanse mit Allem, was schön und reich.
verirrte Kinder in der Nacht, So wandern wir — wie weht es kalt! Ach, würden wir dem Vater bald, Dem ewigen Vater zugebracht!
Prologe.
Fünfzigjährige Buchdrucker-Jubelfeier der Herren Ulbrich und Nietebock, Ostersonntag 1886.
Ein Gruß und Heil den werten Gästen I Heut laßt Petit und Lorpus ruhn Und kündet mit Imperialen Des Festes Sinn, der Freunde Tun I Die Ehre gilt es wackrer Kämpen von Schwärze, Lettern und Papier — Q?ie schimmert in der Vstersonne Des Ritters Gutenberg panier!
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