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Briefe von und an Heinrich Bulthaupt / Heinrich Bulthaupt. Hrsg. von Heinrich Kraeger
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Manne, den ich sehr hoch schätze, hätte mich fast zum Wanken gebracht, aber inzwischen war meine Erklärung bereits ans Re­giment gelangt und nun ist es gut so. Es sind nicht die Ver­treter des Standes, die mich zurückschrecken denn neben hohlen Nüssen sind auch vorzügliche Kernnaturen, hervorragende Geister, tüchtige Menschen in Menge darunter, es ist das Prinzip des Standes, der ein widerspruchsloses Orgau der fürstlichen Gewalt sein soll. Das kann, das werde ich niemals sein. Und was hätte ich davon, vielleicht infolge eines Zeitungsartikels über kurz oder laug kassiert zu werde». Sage ich zuviel? Bin ich zu skrupulös? Übrigens werde ich als Unteroffizier entlassen. Lumms, sumiNÄrurQ: über den Verlauf meiner aktiven Dienstzeit bin ich sehr froh und ich habe vielleicht das Recht, von Genug­tuung zu sprechen, wenn ich bedenke, wie skeptisch alle, auch Du, mein lieber Junge, und ich gewiß auch, der Zeit entgegensahen, wo ich zweifarbiges Tuch tragen sollte. Der Wille -7 das ist doch die Hauptsache.....

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