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Boart
gakött vomme bohlgazogenet Herren Kay. Jäckel Bott. Rigoni,
Siege (Asiago) 1882.
Eine große Anzahl von Handschriften im Dialekt der Sette Comuni ist in den einzelnen Gemeinden verstreut, so daß es nicht möglich ist, dieselben anznführen; die meisten befinden sich wohl in der Bibliothek der Gemeinde Siege (Asiago). Jeder, der nach diesem Städtchen kommt, sollte es nicht versäumen, sich dieselbe anzusehen. Ein Lehrer oder am besten der Leiter der Schule selbst gibt genaue Auskunft und zeigt die angesammelten Schätze.
Schlußwort.
Fassen wir zum Schlüsse die Hauptgesichtspunkte zusammen und ziehen wir das Ergebnis aus dem Vorgeführten, so ergibt sich folgendes:
Die Aussichten für die Erhaltung des Deutschtums in den Tredici Comuni sind äußerst gering. Vielleicht können sich einige Zeit lang die wenigen Zimbern von Glietzen noch halten, aber sie sind dem Deutschtum verloren wie ihre Nachbargemeinden. Gerade sie (Glietzen und Funtä) hat die Verwelschung noch nicht erreicht, da sie von dem großen Weltgetriebe zu abgelegen sind, und in ihrer Einsamkeit mag sich das frühere Idiom zur Freude der wenigen, deutschen Besucher noch etwas halten.
Bedeutend besser sieht es dagegen in den „Sette Comuni“ aus, da man wohl hoffen darf, daß die Landbevölkerung von Siege bis Rotzo sich nicht werfen lassen wird, und daß hier das deutsche Lebenselement seine ursprüngliche Kraft und Zähigkeit, die es schon Jahrhunderte bewährt hat, auch ferner sich erhalten möge.
Lusern berechtigt zu den schönsten Hoffnungen und bringt es durch sein Beispiel vielleicht dahin, daß St. Sebastian, das viele schon aufgegeben haben, sich wieder aufrafft, und dem Deutschtum zurückgegeben wird.
Deutsch-Fersental darf man wohl ebenso wie Lusern als gesichert betrachten, da die deutschen Schulen allenthalben von den schönsten Erfolgen begleitet sind und durch ihr rühriges Beispiel die Ortschaften untereinander zur Nacheiferung anspornen.
Die Briefe der Geistlichen und Lehrer sprechen eine beredte Sprache, wie sehr diesen tatkräftigen Männern an der Erhaltung des Deutschtums liegt, und wie sie sich freuen, das von ihren Vorgängern schon lang ersehnte Ziel wenigstens zum Teil erreicht zu haben. Mögen diese Männer nie in ihrem Tun erschlaffen und von seiten der Schul- und Alpenvereine, sowie auch von der Regierung die rechte Würdigung ihrer schweren, ver-