Druckschrift 
Die Zukunft in Marokko / von Bernhard Stichel
Entstehung
Seite
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Vorwort.

Das Ergebnis des Krieges darf kein negatives, es muß ein positives sein. Es handelt sich nicht darum, daß wir nicht vernichtet, nicht verkleinert, noch zerstückelt, noch ausgeraubt werden, sondern um ein Plus in Gestalt realer Sicherheiten und Garantien als Entschädigung für nie ge­sehene Mühen und Leiden, wie als Bürg­schaft für die Zukunft."

Fürst Bülow.

Wir wissen uns einig mit der großen Mehrheit des deutschen Volkes in der zuversichtlichen Hoffnung, daß das historische Schriftstück, in dem wir bei Beendigung des Weltkrieges das Fazit blutiger, unerhörter Anstrengungen ziehen, auch die Wieder­herstellung unseres Kolonialbesitzes, der in Feindeshand ge­fallen ist, ^eine Abrundung oder Erweiterung bringen wird.

Um des Deutschen Reiches weltwirtschaftliche und welt­politische Zukunft auf breiterer Grundlage zu sichern, um seiner völkischen und ethischen Mission Betätigungsmöglichkeit zu er­halten, wird darüber hinaus notgedrungen auch von anderen überseeischen Gebieten die Rede sein müssen. Insbesondere von jenen, mit denen uns tiefwurzelnde, durch internationale Verträge verbürgte, während des Krieges verletzte Interessen verbinden, die wir nicht preisgeben können, ohne schwere Ein­buße zu erleiden.

Es unterliegt keinem Zweifel, daß in diesem Zusammenhang bei der Entscheidung, die unsere Stellung als Weltmacht für kommende, unabsehbare Zeiten festlegt, auch dasWort Marokko fallen wird, und von uns mit besonderem Nachdruck betont werden muß. Nicht nur, weil die Art und Weise, in der Frank­reich unter Mißachtung der Völker- und Menschenrechte dort

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