Ursprung des Feuers und andre Zagen.
(ek. Turner.)
1. Die Samoaner sagen, daß es eine Zeit gegeben, in welcher ihre Vorfahren Alles im rohen Zustande verzehrten, und daß sie den Luxus gekochter Speisen einem gewissen Ti'iti'i, dem Sohne Talanga's, verdanken. Dieser Talanga stand in hoher Gunst bei dem Gotte des Erdbebens Mafuie, der in den unterirdischen Regionen wohnte, wo ein ewiges Feuer brannte. Sobald dieser an einen bestimmten steilen Felsen trat und rief: „Felsen, thu Dich auf! Ich bin Talanga und bin hierher gekommen, um zu arbeiten!" öffnete sich der Fels, und Talanga ging hinein nach der Anpflanzung im Lande des Gottes Mafuie. Eines Tages folgte Ti'iti'i, der Sohn Talanga's, seinem Vater nach und beobachtete ihn, wie er in den Fels trat. Nach einiger Zeit trat auch der Jüngling an den Fels, und indem er die Stimme seines Vaters nachahmte, sprach er: „Felsen, thu Dich auf! Ich bin Talanga und bin gekommen um zu arbeiten!" und der Fels ließ ihn eintreten. Der Vater, welcher in der Anpflanzung beschäftigt war, erschrak, als er seinen Sohn vor sich sah und bat ihn, nicht so laut zu reden, damit der Gott Mafuie ihn nicht höre und zornig werde. Als er dort Rauch aufsteigen sah, fragte er den Vater, was das sei. Dieser sagte ihm, es sei das Feuer Mafuie's. „Ich werde hingehen und mir welches mitnehmen," sagte der Sohn. „Nein," rief der Vater, „er wird zornig werden, weißt Du denn nicht, daß er Menschen frißt?" „Was frage ich viel nach ihm," sagte der
Bastian, Samoa. 1