Abai — Bakunduland.
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Nachtrag.
Abai, Quellfluss des Blauen Nil.
Adualfil, grosses Dorf der Draa- Oase, von dem aus beträchtlicher Handel mit dem Sudan getrieben wird.
Afrikyiah, Teil des Maghreb von Budschia bis zum tripolitanischen Hochplateau von Barka.
Aguallet, die Körner der Kolo- quinthen, die von den Tibbus auf die Märkte gebracht werden.
Akika (oder Ibia), eiserne Platten, die ein Dreieck bilden und einen, etwa 5 Zoll langen eisernen Stiel haben. In der Haussasprache heissen sie Agelemma und gelten als Umlaufsmittel am untern Benue\ Sie waren schon in der Mitte des 17. Jahrhunderts vorzugsweise beim Sklavenhandel in Gebrauch.
Albuam, Hauptort der Oase Ta- filelt.
Aleyu Amba, Stadt in Schoa.
Alhucemas (d. h. Lavendel), Fort und Insel, eine der spanischen Pre- sidios.
Assauad, Oase nordöstlich von Timbuktu.
Aximba Point, Ostküste (Mosambik), 12° 38' südl. Br.
Azania nannte man in Europa die Sansibarküste während der ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung.
Azezo, Stadt von 50U0 Einw. in der Nähe von Gondor.
Babisa, zwischen dem Westufer des Nyassa und dem Bangweolo, vom Lokuschwa bis zum Südufer des Tanganjika weithin zerstreutes Volk, welches nach Livingstone aussieht, „als ob sie mit Buschmannblut gemischt seien".
Badema, in der Nähe der Kebra- basa zerstreut lebendes Volk, offenbarversprengte Manganja irgend eines Stammes.
Baento (Bapedi), unter 24° südl. Br. ansässiges Volk.
Bagida-Stadt, s. unter Bagidä- Strand.
Bagidä-Strand, Ort an der Togö- küste, der seit 1880 stetig an Bedeutung gewonnen und sich aus einem nur wenige Hütten zählenden Dorfe zu einem lebhaften Handelsplatz entwickelt hat, während das weiter landeinwärts gelegene Bagidä- Stadt, wo sich früher die Faktoreien befanden, immer mehr verfällt und heute nur noch ein Dorf ist.
Bahiudawüste, in der grossen Krümmung des Nils unterhalb Char- tum, auf der linken Seite des Flusses.
Bakhwiri, nördlich von den Dualla, vom rechten Ufer des Kamerun bis zum Fusse des Kamerungebirges wohnendes Volk, den Dualla zwar nahe verwandt, doch auch in manchem von ihnen verschieden. Die B. des Gebirges sind „hai'mlose, gutmütige, wohlgebildete Menschen". Sie leben patriarchalisch unter ihrem Oberhaupt e, das für gewöhnlich keine grössere Macht zu beanspruchen scheint als irgend ein anderer Einwohner. Wo sie mit Weissen in Berübrung kamen, sind sie in moralischer Beziehung gesunken. In der Kolonie Viktoria, deren Bewohner als habgierig, falsch und unzuverlässig geschildert werden, leben jedoch nicht bloss Bakhwiri, sondern auch viele Flüchtlinge aus Kamerun.
Bakunduland, nördlich vom Ka-
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