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Bd. 3 (1885)
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schnitzter Methbecher (bei den Abes- siniern u. Gallastämmen im Gebrauch.

Worabesa (Hyänenbund, Canis pictus), s. v. w. Tekwela.

Worata, (nacb Krapf, Journals 98, 107, 181 ff.) ein Stamm der Galla (s. d.), im Süden der Land­schaft Gurague (Ostafrika).

Worcester, 7. Distrikt der eng­lischen Kapkolonie (nordwestliche [2.] Provinz); 1875: 9801 Einvv. Die gleichnamige Hauptstadt zählt 3257 Einwohner.

Worro-Babba, Volk der Galla oder Oroma, östlich von den Seeen Ardibbo und Haik.

Wota, Dorf der Ghenanema-Ber­bern in der Sahara (Rohlfs,Reise durch Marokko", 1868).

Woto (Woito, Waito, Wato), s. Agau.

Wrede, Adolf von, aus Westfalen stammend, trat als Offizier in die griechische Armee und bereiste an­

fangs der vierziger Jahre Kleinasien und Ägypten.

Wumbara, Stamm der Galla oder Oroma, nördlich vom Abai.

Wüstenläufer (Tachidromus isa- bellinus), ein in Nordafrika heimischer Rennvogel, der ausserordentlich rasch zu laufen versteht, deshalb auf den Kanarischen Inseln auch Kindertäu- scher genannt wird; denn die Knaben meinen oft, den Läufer mit den Hän­den greifen zu können, müssen aber bald einsehen lernen, dass er schneller laufen kann wie sie.

Wybrants, ein englischer Kapitän, unternahm 1880 eine Expedition, welche sich die gründliche Erfor­schung des Sambesi- und Limpopo- Gebiets von Osten her womöglich bis zur Westküste zur Aufgabe ge­macht hatte. Als er aber den Sabi- fluss mit einem Dampfer befahren hatte, erlag er im November 1880 dem Fieber.

Ya (Yawa, Yava), die Hauptstadt des Königreichs Fittri (im zentralen Sudan), am Ostufer des Fittri-Seees, wenige Stunden von der Mündung des aus Wada'i kommenden Batha- Flusses gelegen.

Yabutenda, engl. Küstenfaktorei am Gambia.

Yal, der nöi'dlichste Zufluss zum Weissen Nil (im Burun-Lande). Seine Quellen wurden 1881 von Schurer fixiert.

Yalimbongo, Negerstamm derWest- küste, zu den am Gabon-Ästuarium wohnhaften Okanda (s. d.) gehörig.

Yam nennen die Bischarin den Hauptstrom des Nil nach dem Zu- sammenfiuss des Weissen und Blauen Nil am Ras el-Chartum.

Yamyam, Teilstamm der in Ada­maua wohnhaften Fali (s. d.).

Yana, Ort im Land Tombuchi (Se-

negambien) in 9° 44' 31" uördl. Br. und 11° 46' 36" westl. L. v. Gr.

Yangara, s. Gurague.

Yankupon (Sambi ampungu), das höchste Wesen (der grosse Geist der Indianer) bei den Eingeborenen Afrikas-

Yarbutenda, Dorf mit wenigen Hütten (im Besitz des Agenten des- Verminckschen 'Hauses in Marseille), der äusserste Punkt, bis zu welchem die Dampfschiffahrt auf dem Gambia möglich ist (13° 25' 10" nördl. Br., 13° 5P westl. L. v. Gr.).

Yaya-ben-Othman, ein zahlreicher kriegerischer Berberstamm, der im Adrär (s. d.) als der herrschende gilt und sich über viele Punkte der Sahara, auch im Atlas, verstreut wiederfindet.

Yen,Hauptort desTebulandesBorku.

Yola (Jola), Hauptstadt des Rei­ches Adamaua (s. d.), einige Meilen