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Bd. 3 (1885)
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1078
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(blau und weiss gestreift, daher die Küste auch Küste der sechs Streifen heisst) und handeln; sie begrüssen sich die Hand auf die Achseln legend, sich mit den Finger berührend u. Q. ausrufend. Hier die kleinen Staaten Kavally, Druin, Lahe-, Issini u. a. Von den Portugiesen wurden diese Neger Bonos gentes (gute Leute) genannt.

Quara, Distrikt in Abessinien.

Quauthlamba (Quathlamba, Kah- lamba, Kathlamba), s. v. w. Draken- berge.

Quba (Djebel-), Berg drei Tage östlich von Famaka, eine Tagereise nördlich vom Nil.

Queenstown, 47. Distrikt f4000 engl. Q.-Mln. gross) der engl. Kap­kolonie (östl. [7.] Provinz); 1875: 50 711 Einwohner. Die gleichnamige Hauptstadt zählt 2000 Einw.

Querimbo (Queriniba), Inselgruppe an der Küste von Mozambique (Ost­afrika), besteht aus den drei bewohn­ten Inseln Q., Ibo und Funre und vielen kleinen Eilanden; sämtliche Inseln sind niedrig und ungesund, mit Mangroven bedeckt, haben jedoch einige gute, von den Portugiesen be­setzte Häfen.

Quibanza, s. Ambris.

Quilengues e Huita ) zwei der 7

Chiilengries e Sambos / Distrikte v. Benguela (s. d.).

Quiloa, s. v. w. Kiloa.

Quinbandes, ein in dem Land Bike (s. d.) wohnender Bantustamm. Er betreibt zumeist Ackerbau, hält Ziegenherden und ist wenig kriege­risch (südl. Zentralafrika),

Quioco, Hochebene Südafrika's,

welche die Quellen des Quango und Kassai (Nebenflüsse des Kongo) ent­hält und die Wasserscheide zwischen dem Kongo und dem Sambesi bildet. Dies bisher nicht erforschte Quellgebiet untersucht zu haben, ist ein Verdienst der portugiesischen Reisenden Britto-Capello und Hobi Ivens (1877).

ftuirimea, Archipel von 28 Inseln an der Küste von' Mozambique sich hin aufschiebend.

Quissama (Kissama), Stamm der Kimbunda (s. d.) von Benguela.

Quissanga, portug. Handelsnieder­lassung des Distrikts Cabo Delgado der Provinz Mozambique.

Quitta (Keta), Stadt an der Togo­küste, mit Hamburger und Bremer Faktoreien.

Qunätir, s. Kafis.

Quiamvo, s. v. w. Muatiamvo.

Quioco-Plateau, die Wasserscheide zwischen Quango und Kassai (beide zum Kongo), die beide auch auf ihm entspringen. Dies Quellgebiet unter­suchten zuerst die portugiesischen Forschungsreisenden Capello und Ivens (1877-79).

Quiteve, kleiner Staat auf der Sofalaküste (Ostafrika), etwa zwischen 20.21." südlicher Breite; das Land hat Gold, Rubine und Topase. Die Hauptstadt Zimbave liegt am Sofala- flusse.

Quoja, kleiner Negerstaat auf der Sierra-Leonaküste (Westafrika), un­fern des Kap Mesurado; Hauptort: Konsua, nahe am Ursprung des Flusses Kap Monte.

Qumbu, Ort im Pondoland (Süd­afrika).

R.

Rabai Mpia, an der ostafrikani­schen Küste, nordwärts von Mombas (s. d.) gelegen, wurde von dem evan­gelischen Missionär Krapf (s. d.) 1846 zu seiner Missionsstation gewählt,

nachdem er sich 1842 von Ankober aus verschiedentlich umsonst bemüht hatte, nach Innerabessinien vorzu­dringen.

Rabannas, ein auf Madagaskar aus