(blau und weiss gestreift, daher die Küste auch Küste der sechs Streifen heisst) und handeln; sie begrüssen sich die Hand auf die Achseln legend, sich mit den Finger berührend u. Q. ausrufend. Hier die kleinen Staaten Kavally, Druin, Lahe-, Issini u. a. Von den Portugiesen wurden diese Neger Bonos gentes (gute Leute) genannt.
Quara, Distrikt in Abessinien.
Quauthlamba (Quathlamba, Kah- lamba, Kathlamba), s. v. w. Draken- berge.
Quba (Djebel-), Berg drei Tage östlich von Famaka, eine Tagereise nördlich vom Nil.
Queenstown, 47. Distrikt f4000 engl. Q.-Mln. gross) der engl. Kapkolonie (östl. [7.] Provinz); 1875: 50 711 Einwohner. Die gleichnamige Hauptstadt zählt 2000 Einw.
Querimbo (Queriniba), Inselgruppe an der Küste von Mozambique (Ostafrika), besteht aus den drei bewohnten Inseln Q., Ibo und Funre und vielen kleinen Eilanden; sämtliche Inseln sind niedrig und ungesund, mit Mangroven bedeckt, haben jedoch einige gute, von den Portugiesen besetzte Häfen.
Quibanza, s. Ambris.
Quilengues e Huita ) zwei der 7
Chiilengries e Sambos / Distrikte v. Benguela (s. d.).
Quiloa, s. v. w. Kiloa.
Quinbandes, ein in dem Land Bike (s. d.) wohnender Bantustamm. Er betreibt zumeist Ackerbau, hält Ziegenherden und ist wenig kriegerisch (südl. Zentralafrika),
Quioco, Hochebene Südafrika's,
welche die Quellen des Quango und Kassai (Nebenflüsse des Kongo) enthält und die Wasserscheide zwischen dem Kongo und dem Sambesi bildet. — Dies bisher nicht erforschte Quellgebiet untersucht zu haben, ist ein Verdienst der portugiesischen Reisenden Britto-Capello und Hobi Ivens (1877).
ftuirimea, Archipel von 28 Inseln an der Küste von' Mozambique sich hin aufschiebend.
Quissama (Kissama), Stamm der Kimbunda (s. d.) von Benguela.
Quissanga, portug. Handelsniederlassung des Distrikts Cabo Delgado der Provinz Mozambique.
Quitta (Keta), Stadt an der Togoküste, mit Hamburger und Bremer Faktoreien.
Qunätir, s. Kafis.
Quiamvo, s. v. w. Muatiamvo.
Quioco-Plateau, die Wasserscheide zwischen Quango und Kassai (beide zum Kongo), die beide auch auf ihm entspringen. Dies Quellgebiet untersuchten zuerst die portugiesischen Forschungsreisenden Capello und Ivens (1877-79).
Quiteve, kleiner Staat auf der Sofalaküste (Ostafrika), etwa zwischen 20.—21." südlicher Breite; das Land hat Gold, Rubine und Topase. Die Hauptstadt Zimbave liegt am Sofala- flusse.
Quoja, kleiner Negerstaat auf der Sierra-Leonaküste (Westafrika), unfern des Kap Mesurado; Hauptort: Konsua, nahe am Ursprung des Flusses Kap Monte.
Qumbu, Ort im Pondoland (Südafrika).
R.
Rabai Mpia, an der ostafrikanischen Küste, nordwärts von Mombas (s. d.) gelegen, wurde von dem evangelischen Missionär Krapf (s. d.) 1846 zu seiner Missionsstation gewählt,
nachdem er sich 1842 von Ankober aus verschiedentlich umsonst bemüht hatte, nach Innerabessinien vorzudringen.
Rabannas, ein auf Madagaskar aus