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. TJacha (Uacharu), Dorf im obem Nigergebiet (Mage).
TJachutu, TJagogo, TTasagara u. s. w. siebe Wachutu, Wagogo, Wasa- gara u. s. w.
IJahe, altägyptisches Wort, = Wohnung; bei den Griechen entstand daraus das Wort Oasis (Oase). Die Araber nennen die Oasen Wah.
Uakschisch, eine Tuater Dattelsorte.
Uallo, Dorf im östl. Schulilande.
Uana-Rusani, s. Wana-ßusani.
Uara, s. Wara,
Uarkhokh, Ortschaft in Futa- Djoloff (Senegambien).
Ubaka, eine grosse Stadt im Reiche Jauri (Flegel).
Ubari, Dorf in Fezzan (Nordafrika), im östlichen Teile des Wadi El- Gharbi (s. d.).
TTbea, ein Negervolk im südlichen Kamerun-Gebiet.
Ubingi, s. Aruwimi.
Uburra, s. v. w. Arbore.
TJbus, Fulbestamm im Futa-Djallon, welcher 1859 auf Anstiften des Propheten Hadschi Omar die Stadt Timbo erstürmte und ausplünderte, bald darauf aber in die Berge südlich von Timbo zurückgetrieben wurde, wo er noch jetzt wohnt.
Ubwari, langgestreckte Insel im nördlichen Teil des Tanganjika, die grösste des Seees.
Udeni, ein Nebenfluss des Benue; auch ein Dorf an ihm (1200 Einw.).
Uderam, s. Kretsa.
Udjda, Stadt in Marokko.
Udoe, Landschaft in Ostafrika, im Süden durch den Kingani von Usa- ramo, im Norden durch den Wame- Fluss von Useguha getrennt; im Osten erstreckt es sich bis zu den Besitzungen des Sultans von Sansibar, im Westen grenzt es an Ukami und Ukwere. Das Land zerfällt in 4 Bezirke und wird von einem Oberhäupt
ling, dem „Mwene" regiert, dem die anderen Häuptlinge Tribut zahlen, (siehe Wadoe).
Udra, Dorf der Tuat - Oase Fe- norrhin.
TJdscheft, Ortschaft in Adrar.
TJdschidschi, Dorf am Ostufer des Tanganjika-Seees, berühmt geworden durch Stanleys Einzug am 10. November 1871, welchem die Auffindung des tot geglaubten Livingstone folgte. Am 27. Mai 1876 war Stanley abermals hier und vollzog von hier aus in 51 Tagen die Umschiflüng des Tanganjika-Seees. Arabische Händler besuchten den Ort schon vor vielen hundert Jahren, und durch sie hat auch der Islam hier Eingang gefunden.
Ueba, in Tripolis geltendes Hohl- mass (= 4 Tarnen oder 107,3 Liter).
TJed-Gehr,wasserlose Wüstenstrecke südöstlich von Tafilet.
Ued-Khamis-Takraret, Nebenfluss der Tafna (Algerien).
Ueina, Dorf der Tuat-Oase Timmi.
Uelle, grosser Fluss, welchen Schweinfurt im Lande derNiam-Niam entdeckte. Es ist lange darüber gestritten worden, in welchen Strom der weswärts niessende Uelle Schwein- furts sich ergiesst, und die verschiedensten Hypothesen sind inbezug auf seinen Lauf aufgestellt. Die jüngsten Forschungen im Kongogebiet haben auch das über dem Uelle schwebende Dunkel gelichtet und es ausser Zweifel gestellt, dass auch er seine Wasser dem Kongo zuführt. Er ist zweifellos identisch mit dem auf dem rechten Ufer des Kongo mündenden Li- buko, dessen Oberlauf den Namen Ubingo führt.
Uffart, Dorf der Tuat-Oase Buda.
Ufrän, s. Augherüt.
Ufumbiro, Bergzug im Westen des Ukerewe - Seees, steigt bis zu 3658 m empor.