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Zeit bin ich nicht so froh gewesen wie heute; ich wollte nur, ich könnte Euch alle vorher noch einmal sehen ...
Von nun an entnehme ich meine Mitteilungen wieder dem Tagebuch.
Eigentlicher Anfang der Emin Pascha-Expedition.
Viertes Kapitel.
Uon Kweihotmcht bis Gngawna.
Schimbie. 19. Juni. Morgens früh segeln Toppen, Denhardt und ich per Dhau nach Schimbie und bleiben, da Ebbe eingetreten, etwa 300 iri vom Lande sitzen. Wir ziehen uns aus, nehmen unsere Habseligkeiten auf den Kopf und waten, oft bis ans Kinn im Wasser, an Land. In einiger Entfernung von Schimbie treffen wir auf den ersten Petersschen Vorposten, einen meiner Somali von Bagamoyo her, der freudig herbei- ^ eilt und zurückruft: >Msrs Zui-i^. tliers Kui-r^!" Da ist Kurr)'!^ Von den 100 Somali sind nur noch 25 da, deren Anführer mein alter Freund Hussein Fara ist. Im Lager selbst war alles auf einen Ueberfall der Engländer vorbereitet; die kleine Kanone steht, mit Kartätschen geladen, vor dem Hauptzelt, alle Leute sind kampfbereit. Die Erlebnisse, die Peters in den letzten Tagen gehabt hat, rechtfertigen diese Anstalten vollkommen. Nachdem er alles, was an Mannschaften, Waffen und Tauschartikeln zur Hand war, in Dar es Salam an Bord der „Neera", des von ihm gecharterten Dampfers, gebracht hatte, war er unter der Vorgabe, in der Delagoabay oder sonst wo im Süden zu landen, in südlicher Richtung davongedampft. In der nächsten Nacht fuhr er südlich um Sansibar herum und ging weit hinaus auf hohe See. Die Engländer hatten aber wohl doch nicht recht getraut, und der Admiral Freemantle war in höchsteigner Person mit drei Schiffen nach Norden aufgebrochen, so daß mit dem
So lautete mein Name bei den Somali, er bedeutet „Der Starke". Die Träger nannten mich nach dem Gefecht bei Cosinderani (s. weiter unten) Kimpallampalla, d. i. der Menschentöter. Peters hieß Kupandachalo, d. i. der Städtestürmer.