Die Details
s sei mir in diesem Ivnpitel gestaltet, noch einige Worte über
Innenräume und Detailausbildungen zu sagen, soweit sie in dem Abschnitt über die Landhäuser noch nicht behandelt sind.
Reich verzierte Innenräume, Treppenhäuser und Decken, wie sie in den Rauten der Renaissance häulig sind, treffen wir in Bremen um 1800 nur recht selten. Linmal belass! sich diese Abhandlung ja vorwiegend mit kleineren Bauwerken, bei denen schon wirtschaftliche Gründe eine reichere Ausstattung verboten,
andrerseits war um 1820—50 das Haus bereits ein Ilandelsobjekt, das in längeren oder kürzeren Intervallen seinen Besitzer wechselte und so einer individuellen Gestaltung der Räume keine Möglichkeit mehr bol.
Nur ganz vereinzelte grössere Stadthäuser, die zugleich als Repräsentationsräume wohlhabender Familien erbaut wurden, zeigten reiche Treppenhäuser, und auch hier bat unser Zeitalter, das sie in Büro- und Konlorhäuser imiwandelte, bereits viel verdorben.
Eine sehr interessante Treppenanlag'e befindet sich in dem bereits mehrfach erwähnten Hause des Senators Caesar, Domshof 21.
Während die nicht sehr glückliche Fassade sieh mit den Formen des Zopfes abmüht, greift der Architekt im Inneren wieder auf das graziöse Rokoko zurück. Die Pfeiler zwischen den fenstern und die Unteransicht der Treppe sind mit allerliebsten Pulz-Orna-
Ahn. : 10. Ansicht aus tUin Treppenhaus*: von Domshof
io5