Sar/c/ljt ’
J^aeuejimr*
JlLU' ^i 1111 r n»»u
bereits Häuser fast städtischen Charakters bestanden, die mit ihrem abgewalmten Dach eine markante Breitenentwicklung mit Eingang
an der Längsfront zeigten.
Viel schärfer prägt sich der Charakter des Gartenhauses bei dem benachbarten Schützenhof Huckelriede (früher Haus Seekamp) aus das etwa um 1790—1800 erbaut sein mag. (Abb. 46 bis 47) Die Abweichungen des Grundrisses gegenüber dem vorigen sind erheblich; geblieben ist nur jene bemerkenswerte Form der Gesamtanlage. Der Eingang in der Mitte der Längsfront führt auf einen Vorplatz, an dem rechts ein Zimmer, links der ehemalige Gartensaal liegt. Der Flur durchschneidet das ganze Haus. An ihm befindet sich rückwärts hinter der Treppe die Küche mit Speisekammer. Der Gartensaal, der den ganzen linken Flügel des Hauses einnimmt, stellt wohl einen Ausnahmefall dar. Wenn noch andere. Häuser dieser Art bestanden hätten, was wir für sicher annehmen können, so würden wir an seiner Stelle zwei Zimmer finden, wie es auch bei diesem Haus im Obergeschoss früher war. Im ganzen ist wohl auch diesem Gebäude ein gewisser akademischer Zug eigen, der sich sehr stark von der Bauart der Stadthäuser unterscheidet. Viele derartige Häuser aus eben der Zeit mussten der wachsenden Stadt weichen. Dicht vor den Toren aber an der Contres- carpe finden wir diesen Typus zunächst wieder, so bei dem Haus
t fn * /ne r*
Abb. 48—49. Grundrisse der Häuser Alterwallscontrescarpe 1b und Kohlhökerstr. 39
34