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Bremische Wohnhäuser um 1800 : Beiträge zur Baugeschichte der Stadt Bremen / von Karl Priester
Entstehung
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bereits Häuser fast städtischen Charakters bestanden, die mit ihrem abgewalmten Dach eine markante Breitenentwicklung mit Eingang

an der Längsfront zeigten.

Viel schärfer prägt sich der Charakter des Garten­hauses bei dem benachbar­ten Schützenhof Huckelriede (früher Haus Seekamp) aus das etwa um 17901800 er­baut sein mag. (Abb. 46 bis 47) Die Abweichungen des Grundrisses gegenüber dem vorigen sind erheblich; ge­blieben ist nur jene be­merkenswerte Form der Gesamtanlage. Der Ein­gang in der Mitte der Längs­front führt auf einen Vor­platz, an dem rechts ein Zimmer, links der ehemalige Gartensaal liegt. Der Flur durchschneidet das ganze Haus. An ihm befindet sich rückwärts hinter der Treppe die Küche mit Speisekammer. Der Gartensaal, der den gan­zen linken Flügel des Hauses einnimmt, stellt wohl einen Ausnahmefall dar. Wenn noch andere. Häuser dieser Art be­standen hätten, was wir für sicher annehmen können, so würden wir an seiner Stelle zwei Zimmer finden, wie es auch bei diesem Haus im Obergeschoss früher war. Im ganzen ist wohl auch diesem Gebäude ein gewisser akade­mischer Zug eigen, der sich sehr stark von der Bauart der Stadthäuser unterscheidet. Viele derartige Häuser aus eben der Zeit mussten der wachsen­den Stadt weichen. Dicht vor den Toren aber an der Contres- carpe finden wir diesen Typus zunächst wieder, so bei dem Haus

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Abb. 4849. Grundrisse der Häuser Alterwallscontrescarpe 1b und Kohlhökerstr. 39

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