Heft 
(2016) Bd. 13. Historismus und Gründerzeit I
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Todenhöfer - Die Silberwarenfabrik Koch 8t Bergfeld

chim Todenhöfer

)ie Silberwarenfabrik Koch £t Bergfeld

] remen ist reich an Zeugen jüngerer indu- rieller Kultur. Der zügige Aufbau nach den \ ,'rheerenden Zerstörungen des Zweiten Welt- I ieges stellte einen Großteil der Wirtschafts- I .'triebe wieder her. Zeugen älterer Produktions- s ätten sind hingegen rar und in der Regel stark i berformt worden. Ein seltenes gut erhaltenes eispiel der frühen Bremer Industriegeschichte eilt die Silbermanufaktur Koch & Bergfeld im irchweg in der Neustadt dar, wo sich nach igentümerwechsel und Abspaltung noch heute :r Firmensitz der Bestecksparte der Traditions- '.arke befindet.

Firmengeschichte

Im Rückblick zählt die Silbermanufaktur Koch & Bergfeld zusammen mit der Firma Peter Bruckmann & Söhne in Heilbronn und dem direkten Bremer Konkurrenten Wilkens & Söh­ne zu den Begründern der mittelständischen Silberwarenindustrie in Deutschland. Die einst handwerklich ausgerichteten Familienbetriebe hatten zwischen 1860 und 1875 begonnen, Massenproduktionen in neu erbauten Fabrik­anlagen zu errichten. Noch 1930 waren sie die bedeutendsten von fünf Großbetrieben in

Bremen, Koch & Bergfeld, Eingang zur Silberwarenfabrik am Kirchweg

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