Todenhöfer - Die Silberwarenfabrik Koch 8t Bergfeld
chim Todenhöfer
)ie Silberwarenfabrik Koch £t Bergfeld
] remen ist reich an Zeugen jüngerer indu- ■ rieller Kultur. Der zügige Aufbau nach den \ ,'rheerenden Zerstörungen des Zweiten Welt- I ieges stellte einen Großteil der Wirtschafts- I .'triebe wieder her. Zeugen älterer Produktions- s ätten sind hingegen rar und in der Regel stark i berformt worden. Ein seltenes gut erhaltenes eispiel der frühen Bremer Industriegeschichte eilt die Silbermanufaktur Koch & Bergfeld im irchweg in der Neustadt dar, wo sich nach igentümerwechsel und Abspaltung noch heute :r Firmensitz der Bestecksparte der Traditions- '.arke befindet.
Firmengeschichte
Im Rückblick zählt die Silbermanufaktur Koch & Bergfeld zusammen mit der Firma Peter Bruckmann & Söhne in Heilbronn und dem direkten Bremer Konkurrenten Wilkens & Söhne zu den Begründern der mittelständischen Silberwarenindustrie in Deutschland. Die einst handwerklich ausgerichteten Familienbetriebe hatten zwischen 1860 und 1875 begonnen, Massenproduktionen in neu erbauten Fabrikanlagen zu errichten. Noch 1930 waren sie die bedeutendsten von fünf Großbetrieben in
Bremen, Koch & Bergfeld, Eingang zur Silberwarenfabrik am Kirchweg
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