liiertes Aapiiel.
Die englische Weltmacht.
uter allen Nationen, mit denen wir es bei dem Problem unserer Entwickelung zum Weltvolk und zur Weltmacht zu tun haben, ist keine von so überragender Bedeutung für uns. keine müssen wir ihrem Wesen und ihrer Entwickelungsgeschichte nach um unserer selbst willen mit so großem Eifer studieren, wie die englische. Davon, wie wir uns mit ihr einigen oder nicht einigen, hängt mehr als von allen anderen Bedingungen unser (freilich aber auch ihr) politisches Schicksal ab. Höchstens die große Auseinandersetzung zwischen Europa und Nordamerika, der alten und der neuen Welt, die für die Erdteile eine in ihren Dimensionen noch vergrößerte Parallele zwischen England und uns ist, mag an welthistorischer Schicksalsschwere neben oder vor die Frage gestellt werden, wie Deutsche und Engländer in der nächsten Zukunft miteinander auskommen wollen.
Wie ist England auf den Weg zur Weltmacht gekommen und wie hat es diesen Weg Leschritten, als es auf ihm stand? Wie verhielten sich die Anfänge seiner überseeischen Politik zu denen der Staaten, die vor ihm seefahrend und seegewaltig gewesen waren und eine zeitlang auf den Meeren und jenseits der Meere neben ihm standen?
Sowohl Spanien als auch Portugal waren zu Beginn der Epoche ihrer Entdeckungen und überseeischen Erwerbungen wenig wohlhabende und verhältnismäßig menschenarme Länder; jedenfalls konnten sie sich mit Frankreich, Burgund, Deutschland, Italien weder an Reichtum noch an Bevölkerung messen. Nach beiden Richtungen hin haben sie dann während ihrer überseeischen Glanzepoche keine Veränderung zum Besseren, eher eine Ver-