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Kolonial- und Reichskonferenzen : Wege und Ziele des britischen Imperialismus / von Paul Lejeune-Jung
Entstehung
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Vorwort.

Die nachstehende Darstellung ist die Niederschrift eines Vortrages, der in den von Herrn Geh. Ober-Regierungsrat Professor Dr. Zoepfl an der Berliner Universität veranstalteten weltwirtschaftlichen Übungen gehalten wurde.

Es hätte nahe gelegen, an die bereits recht umfangreiche deutsche und fremdländische Literatur über den britischen Imperialismus anzuknüpfen. Sie ist erst jüngst, den Literatur­nachweis von Dr. Hans Plehn imHandbuch der Politik* 4 (Berlin und Leipzig 1912/13, 2. Band S. 726 u. 731) weiter­führend, in denGrund- und Zukunftsfragen deutscher Politik von Prof. Dr. Fritz Stier-Somlo (Bonn 1917, S. 387 ff.) zusaminengestellt worden, so daß an diesem Ort nur das grund­legende Werk von v. Schulze - Gaevernitz:Britischer

Imperialismus und englischer Freihandel (1906) und die bedeutsame ältere Schrift von Fuchs:Handelspolitik Eng­lands (1893) erwähnt werden sollen, welche durch die (weder von Plehn noch von Stier-Somlo aufgeführte) Arbeit von Marie Schwab überChamberlains Handelspolitik (Jena 1905) in einigen uns im nachstehenden besonders interessierenden Punkten trefflich ergänzt werden.

Entstehung und Zweck der kleinen Schrift, die sich im wesentlichen auf die Darstellung der durch die Kolonial- und Reichskonferenzen bezeichneten Wege und Ziele des britischen Imperialismus beschränkt, brachten es jedoch mit sich, lediglich die Quellen, nämlich die als englische Blaubücher vorliegenden Konferenzprotokolle und -Vorlagen selbst sprechen zu lassen.

Soweit sie unter den gegenwärtigen Verhältnissen erreich­bar waren, sind sie als Fußnoten zum Text nach der amtlicheu englischen Bezeichnung vermerkt.

Möge die Studie ihren Zweck erfüllen: ein Beitrag zu sein zur Erkenntnis unseres erbittertsten Gegners.

Berlin, im Mai 1917.

Der Verfasser.