Siebentes Kapitel, kameux trianZle 6e daprivi.^)
as frische Grün, an dem das Auge sich in der letzten Zeit hatte erfreueu dürfen, begann bereits wieder einer gelbbraunen Grundfarbe zu weichen, als ich am 21. Oktober mit Sergeant Fischer, acht Reitern und 25 Fußleuten die altbekanute Straße zum Mao Lue hiuaufzog. Die notwendigen Träger hatte dieses Mal Bubanjidda gestellt, dessen junger Herrscher sich selbst zum Abschied eingefunden hatte.
Es gibt keine große Auswahl iu den Straßen, die durch Dentsch-Adamaua uach Norden führen, und es würde schwer sein, selbst für ärgste Feinde, sich zwischen Garua und Marua aus dem Wege zu gehen. Vollends am Mao Lue würde eine militärische Sperrung des Schutzgebietes gar keine unwahrscheinliche Felddienstnufgabe für einen Gefreiten und drei Mann darstellen: denn Kamerun ist dort nicht viel breiter als die Friedrichstraße in Berlin beim Cafe Bauer. Daß die Franzoseu aber die Muudaugheidenläuder mit der Stadt Lere festgehalten haben, deren Lage in Beziehung auf uuser Schutzgebiet mich zu vorstehendem kühnen Vergleich begeistert hat, wundert mich nicht, nachdem ich diese bis zum Logoue dicht bevölkerten Gebiete durchzogen habe. Diese östlichen Heiden unseres Schutzgebietes siud Meuschen, von denen die Kolonie sicherlich noch viel zu erwarten hat, nnd auf sie möchte ich mein hartes Urteil über die Adamauaheiden durchaus uicht ausgedehnt wissen.
So nannten die Franzosen die so seltsam gestaltete Nordost-Ecke unserer
Kolonie.