Sechstes Kapitel.
Deuts ch - Adamaua.
nter Blitzen und krachenden Donnerschlägen ritten wir aus den Mandarabergen hinaus in die wellige Ebene hinab. 25 Reiter wareu bei uns, 10 Mauu zu Fuß folgten. Das gesamte Gepäck mit Ausnahme einiger uuentbehrlicher Lasten hatte ich auf Garua geleitet. Bülows Sachen blieben für seinen Rückmarsch in Mora stehen. In Dugbar, der ersteu Fullahsiedluug, die wir erreichten, machten wir Halt und sattelten ab. Bon Mcmdara ans hatte ich reitende Boteu uach alleu Seiteu geschickt, welche die Fullah- Funange-Lamidos zn uns eutbieten sollten.
Durch einen Zufall erhielten wir gegen Abend durch einen Fullah sprechenden Heideu, der mit seinen Landsleuten von den Bergen herunterkam, um Esseu bei uus im Lager zu verkaufen, die Nachricht, daß er vor zwei Tagen den Emir mit seinen Dakaris in einer Fullah- siedlung am Fuße eines Berges, nach dem er mit der Hand zeigte und den er Pataka nannte, habe lagern sehen. Zubern und Amadu Hütten gegeu 100 Pferde bei sich und bekämen Vieh und Koru als Verpflegung von den Fullahs der Nachbarschaft zugeschickt. Zuberus Leute seien überall zu findeu, iu Garua, in Marua, in Jola, ja er meinte, es wären wahrscheinlich gestern auch Späher mit uns zusammen iu Mandara gewesen.
Das alles hatten wir uns nun zwar nach der Lage der Dinge denken können, aber die Nachricht des Heiden, daß er persönlich Zubern noch vor zwei Tagen so nahe bei uns gesehen habe, kam uns unerwartet. Der Mann schien die Wahrheit zn sagen, denn er erklärte sich bereit, uns zu führen.