sechzehntes Kapitel.
er KusamMtlbruch öer arabischen Kacht.
Wie von unsichtbaren Geistern gepeitscht, gehen die Sonnenpferde der Zeit mit unseres Schicksals leichtem Wagen durch und uns bleibt nichts, als mutig gefaßt die Zügel festzuhalten, und bald rechts bald links, vom Steine hier, vom Sturze da, die Räder wegzulenken. Wohin es geht, wer weiß es? Erinnert er sich doch kaum, woher er kam.
Goethe (Egmont).
In Kalt! Stationsgründuug in Talwrn. Unterwerfung Sikcs. Sigls Zug zum Tanganira. Die belgischen Fortschritte im Kongostaat. Frieden der Belgier mit Ngongo Lnteta. Sefs Zug gegen diesen. Tippn Tips Ansicht über den Beginn der Kampfe. SefS Niederlage am Lomami. Eroberung von Nyangwe und Kassougo, Stanley Falls und Kirundu. Rumalisas Kämpfe am Tanganira. Gefecht am Luama. Sefs Tod. Brüsseler Generalaltc. Tippn TiPS Prozesse mit Rumniisa und Tariaß Erben. Tippn Tip als Privatmann.
^^Wippu Tip ist seitdem nicht wieder nach dein Innern gereift, eS <?!5^? blieb ihm erspart, den völligen Zusammenbrnch der arabischen Macht in den von ihm beherrschten Gebieten mit eigenen Angen an- Znschen.
In Tabora hatte, wie im vorigen Kapitel erwähnt, Emin Pascha am 1. Augnst 1890 die deutsche Flagge gehißt, bald daranf gründete Leutnant Sigl dort eure dauernde Station. Seine Stellung war nicht leicht, denn die Araber, die anfangs die deutsche Herrschaft willig angenommen hatteu, waren dnrch die Kunde, daß der Pascha ver schiedene ihrer Stammesgenosseu am Viktoriasce hatte hinrichten lassen, aufs äußerste gereizt worden; durch sie wurde der Häuptling Sike, der sich nnr widerwillig unterworfen hatte, aufs ueue zum Widerstand ermutigt.
Solange Sigl selbst Statiouschef war, wurde wenigstens äußerlich der Friede gewahrt. Nach seiner Ablösung ging Sike zu offenen Feindseligkeiten über. Ein Versuch von Sigls Nachfolger, Dr. Schwesiuger, mit Hilfe der gerade anwesenden Antisklavereierpedition unter Graf Schweinitz am 6. Juni 1892 Quikuru, die Boma des Häuptlings, zn