Dreizehntes Kapitel.
ie KämA um KiattleyS Kalls.
I)n1os st Zseorum sst pro pg-tris. rnori.
Horaz.
Inhalt: Deares Erzählung. Seine schwierige Stellung zu den Arabern. Streit um ein gemißhandeltes Sllavenmiidchen. Eintreffen des „Le Stanley". Ankunft des Leutnant Dubois. Getäuschte Erwartungen. Angriff der Araber. Desertion der Truppen, Ende der Munition. Aufgabe der Station. Dubois Tod. DeaneS Flucht. Hilflose Lage und endliche Rettung.
^A^wel Monate nach seinem Eintreffen in Zanzibar hörte Tippn Tip, daß bald nach seinem Abmarsch von Stanley Falls dort ein heftiger Kamps zwischen Arabern nnd Europäern entbrannt war, der mit der Flucht der letzteren und der Zerstörung der Station geendet hatte. Über die Einzelheiten dieser Vorgänge erwähnt der Antobiograph nichts und sie könnten Wohl, da er nicht selbst zugegen war, füglich hier weggelassen werden. Die Art, wie die feindlichen Teile nnfeinanderplatzen, wie der jahrelang aufgespeicherte Zündstoff sich bei einer kleinlichen Veranlassung entlädt, ist jedoch so charakteristisch, die bis iu den Tod aushaltende Pflichttreue der schwachen europäischen Macht so bewundernswert, daß es sich Wohl lohnen dürste, hier die Schilderung eines Augenzeugen einzufügen, der wie kein anderer berufen erscheint, über die traurigen Vorgänge Rechenschaft zu geben.
Deane, der damalige Leiter der Station, der als einzig überlebender Europäer die Station bis zum letzten Schuß Pulver verteidigt hat und nur durch ein Wunder der Wut seiner arabischen Verfolger entging, hat kurz vor seinem Tode dem uns iin Leben unseres Helden später noch entgegentretenden Reisenden Herbert Ward eine Schilderung seiner Leiden gegeben, die dieser in seinem Werke „Fünf Jahre unter den Stämmen des Kongostaates" im elften Kapitel folgendermaßen weiter berichtet:
„Sie wisfen, daß ich im vorigen Jahre (1835) von Oberst Sir Frcmcis de Winton, dem Generaladminiftrator des Kongostaates, nach den Stmileyfällen beordert wurde, um dort deu Befehl zu übernehmen