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III. Klima.
Das Britisch-Ostafrikanische Schutzgebiet ist zu ausgedehnt, und die einzelnen Teile desselben weisen, wie wir gesehen haben, eine zu verschiedenartige physiographische Beschaffenheit auf, als daß man seine klimatischen Verhältnisse mit wenigen Sätzen charakterisieren könnte.
Das Klima der der Küste benachbarten Landstriche steht unter dem Einfluß der Monsunwinde. Im Winter der Nordhemisphäre weht hier bis gegen Mozambique hinab der Nordostmonsun. Im Sommer der Nordhemisphäre herrscht nördlich vom Äquator der Südwestmonsun, während südlich vom Monsungebiet der Passat der südlichen Halbkugel weht, der auch weite Strecken des Inneren während eines großen Teiles des Jahres bestreicht. Der Südwestmonsun setzt ungefähr Ende März ein und wird im Juli oder August schwächer, um dann wieder bis zum Oktober an Stärke zuzunehmen. Im Oktober verflaut er allmählich, und es treten in diesem und dem folgenden Monat an der ostafrikanischen Küste Windstillen ein, die dem Wiederbeginn des Nordostmonsuns vorausgehen. Die Schiffe, vor allem die Segelschiffe, haben natürlich mit diesen Verhältnissen zu rechnen. Die Übergangsmonate mit ihren öfters wechselnden Winden sind die Zeit der „zwei Segel", der kleinen Schiffahrt, in der man eine kürzere Reise machen und nach Umschlag des Windes bald zurückkehren kann, während die Zeit der unumschränkten Herrschaft eines der beiden Monsune mehr für Seereisen von längerer Dauer geeignet ist.
Was die Gebiete im Inneren angeht, so sind wir am besten über die Windverhältnisse von Lado (5°2'N, 31°50'E) orientiert. Die relative Häufigkeit der acht Hauptwindrichtungen beträgt daselbst: