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Britisch-Ostafrika : nach seiner Geschichte, Natur und Entwicklung unter englischer Herrschaft / von Paul Klingspor
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Johnstons 1 ), Lugards 2 ) und Macdonalds 3 ) hervorzuheben sind, haben dann unsere Kenntnis jener Gebiete im einzelnen noch vielfach erweitert. Jedoch beginnt diese zwar weniger glänzende, aber in wissenschaftlicher und praktischer Hinsicht gleich wichtige Einzelforschung erst, nachdem in den achtziger Jahren des vorigen Jahr­hunderts die Aufteilung Ostafrikas unter die europäischen Mächte erfolgt war.

3. Die Aufteilung Ostafrikas unter die europäischen Mächte im 19. Jahrhundert.

Die Bemühungen des Sultans von Zanzibar im Jahre 1875, für seine Besitzungen die Schutzherrschaft des Deutschen Reiches zu erlangen, waren erfolglos geblieben. Seyid Bargasch knüpfte daher einige Jahre später (1881) Verhandlungen mit England an, doch weigerte auch dieses sich, das Protektorat über Zanzibar und das benachbarte Festlandgebiet zu über­nehmen. Ein Umschwung in der ablehnenden Haltung der Engländer trat aber ein, als es 1884 Dr. Karl Peters ' 1 ) gelang, durch Verträge mit den eingeborenen Häupt­lingen die Landschaften Useguha, Nguro, Usagara und Ukami zu erwerben, und Deutschland in Zanzibar ein Berufskonsulat errichtete. Sofort erkannte England

') H. Ii. Johns ton: The Uganda Protectorate. 2 Bde. 2. Auflage. London 1904.

2 ) F. Lugard: The Rise of our East African Empire, early efforts in Uganda and Nyasaaland. 2 Bde. London 1893.

Story of the Uganda Protectorate. London 1900.

s ) J. R. Macdonald: Soldiering and Surveying in British East Afrika. London 1897.

H. H. Austin: With Macdonald in Uganda. London 1903.

*) K. Peters: Die Griindungvon Deutsch-Ostafrika. Berl.1906.