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III. Lage und Oberflächengestalt.
Der britische Besitz auf dem ostafrikanischen Festlande umfaßt schätzungsweise ein Areal von 2600000 qkm, von denen etwa 2240000 qkm auf das East Africa Protectorate und 360000 qkm auf das Uganda Protectorate entfallen. Dieser gewaltige Länderkomplex dehnt sich teils nördlich, teils südlich vom Äquator aus, gehört vollständig der heißen Zone an und liegt zwischen 30 und 43 Grad Ost. und zwischen 6 Qrad Nord und 5 Grad Süd.
Die Iniandgrenzen dieses Gebietes sind größtenteils künstliche und außerdem oft noch recht unbestimmt. Im Süden wird das britische Territorium von dem deutschen durch eine Linie getrennt, die von dem Hafen Wanga an der Mündung des Umbaflusses in nordwestlicher Richtung bis zum Dschipesee verläuft, dann zwischen den Landschaften Dschagga und Taveta hindurchführt, die nördlichen Abhänge des Kilimandscharo umgeht und endlich das Ostufer des Victoria Nyanza unter 1 0 südlicher Breite trifft. Von dort ab folgt die Grenze zwischen Britisch- und Deutsch- Ostafrika dem ersten Grad südlicher Breite, der den Victoriasee in eine nördliche englische und in eine südliche deutsche Hälfte teilt und unter 30° Ost die Ostgrenze des Kongostaates erreicht. Abgesehen von dem Bogen, den diese Südgrenze macht, indem sie den Kilimandscharo im Osten und Norden umgeht, ist dieselbe nach rein diplomatischen Erwägungen gezogen, ohne Rücksicht auf die geographischen Verhältnisse des Landes. Im Nordosten reicht das englische Territorium bis zum Juba, und im Norden haben die Engländer in ziemlich eigenmächtiger Weise den 6. Grad nördlicher Breite als Grenzlinie zwischen ihrer Interessensphäre und dem Reiche Meneliks II. von