Die Beschwerden der Uitländer.
Während die zwei Regierungen mit dieser Frage beschäftigt waren, waren natürlich die Kapitalisten auch am Werk, ihr Feuer in Brand zu halten. Rhodesia war nicht allein ein unerwarteter Fehlschlag, sondern zum Schluss reicher an Kaffernkriegen als gewinnbringenden Goldminen. Die Kapitalistengruppen, welche das grösste Interesse am Witwatersrand hatten, waren auch meist im Rhodesia interessiert und ganz natürlich kam es ihnen geraten vor, dass ihre transvaalschen Minen auch die Schulden ihrer Unternehmungen in Rhodesia tragen würden, eine Ausgleichung, die jedoch vor allem im Hinblick auf die Besitzer von Anteilscheinen einzig ausführbar war durch eine politische Zusammenschmelzung der zwei Länder.
Um dieses Ziel zu erreichen, musste eine andauernde Agitation in Johannesburg im Gang gehalten werden, sodass die weitab wohnenden englischen Teilhaber vorbereitet werden konnten auf den Tag, an welchem die Annektion von Transvaal auf konstitutionellem Wege stattfinden sollte.
Das Argument, welches bestimmt war, am besten die europäischen Actionaire zu beeinflussen, war, dass durch die Administration der Süd-Afrikanischen Republik ein Zustand auf den Goldfedern entstände, welcher sehr nachteilig wäre für die Interessen der Minenindustrie; mit anderen Worten waren, von diesem Standpunkt betrachtet,