Das Kap der Guten Hoffnung.
Die Sache, für die wir nun wieder in den Kampf ziehen, ist in etwas veränderter Form dieselbe, für die bereits so viele unserer Voreltern vor Jahrhunderten die schmerzlichste Leidensgeschichte durchmachten, für die sie Haus und Vaterland verliessen und sich in der Kolonie am Kap der Guten Hoffnung niederliessen, um daselbst die Gewissensfreiheit zu gemessen, die ihnen in ihrem Geburtsland verweigert wurde.
Trotz der drückenden Fesseln der ostindischen Gesellschaft wuchs die junge Ansiedelung mit solcher Kraft, dass, als im Jahre 1806 die Kolonie in die Hände Englands überging, sich bereits ein starker nationaler Geist und Freiheitssinn entwickelt hatte. Wie es treffend gesagt ist in einem Document, datiert aus der ruhmreichsten Zeit unserer Geschichte, wuchs aus den zwei Stämmen der Holländer und der französischen Hugenotten „ein Volk auf, eins im Glauben, eins in ruhiger Ehrfurcht vor dem Gesetz, aber auch eins im Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit, ebenso stolz, wie die Strecken gross und weit waren, die sie allmählich der wilden Natur entzogen oder der wilderen, ursprünglichen Bevölkerung."
Als die holländische Regierung im Jahre 1806 derjenigen von Gross-Brittannien Platz machte, noch mehr als diese Veränderung im Jahre 1814 bestätigt wurde in einer Transaktion, in welcher der Prinz von Oranien gezwungenwurde, die Kapkolonie gegen den Willen des Volkes-