Einleitung.
Afrikanische Brüder!
Wieder ist der Tag angebrochen in unserer mit Blut geschriebenen Geschichte, der uns zu den Waffen ruft, um den Kampf für Freiheit und Existenz von neuem aufzunehmen und unser nationales Geschick in die Hand der Vorsehung zu legen, die unser Volk so wunderbar durch Süd-Afrika geleitet hat. Der Kampf während fast eines Jahrhunderts, der begann, als der holländischen Bevölkerung am Kap der Guten Hoffnung ein fremder Herrscher aufgedrängt wurde, neigt sich seinem Ende zu; wir nähern uns dem Schlussakt des grossen, für ganz Süd-Afrika so gewichtigen Dramas; wir sind auf dem Punkt angekommen, wo entschieden werden muss, ob all die Opfer, die unsere Väter und wir der Freiheit gebracht haben, vergeblich gewesen sind, ob das Blut unseres Volkes, mit welchem jedes Stück von Süd-Afrika sozusagen geweiht ist, vergeblich floss, oder ob durch Gottes Gnade nun der letzte Stein dem Gebäude eingefügt werden soll, welches unsere Voreltern unter so viel Mühe und Drangsal begonnen haben. Die Stunde ist angebrochen, in welcher entschieden wird, ob Süd-Afrika durch Zurückgewinnung seiner Freiheit in einen neuen Abschnitt seiner Geschichte eintreten oder ob unser Volk aufhören wird, zu bestehen, vernichtet in dem Streit für die Freiheit, die es stets höher geachtet hat als alle irdischen Güter, und ob Süd-Afrika beherrscht werden wird durch gewissenlose
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