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Die mittleren Hochländer des nördlichen Deutsch-Ost-Afrika : wissenschaftliche Ergebnisse der Irangi-Expedition 1896 - 1897 nebst kurzer Reisebeschreibung / im Auftrage der Irangi-Gesellschaft hrsg. von dem Führer der Expedition C. Waldemar Werther
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Zur Aussprache der vorkommenden afrikanischen Fremdwörter.

Der Ton liegt, wenn nicht durch Accent anders bezeichnet, auf der vor­letzten Silbe.

Es ist die Steere'sehe Orthographie angewandt, welche die im Deutschen nicht enthaltenen Laute wohl am treffendsten durch Einführung anderer, meist englischer, Buchstabenzeichen ausdrückt, also:

ch gleich dem deutschen tsch,

sh ,, einem gelispelten sch,

kh ,, dem deutschen ch in ,,lachen",

z einem weichen s,

s ,, einem scharfen s,

j einem deutschen dj oder weichem dsch,

w ,, dem englischen gehauchten w, manchmal beinahe wie u.

r und 1 werden öfters verwechselt; es scheint in den Bantu-Sprachen ausser diesen beiden Konsonanten noch ein zwischen denselben liegender zu existieren.

Vocale mit nachfolgendem z sind stets lang, solche mit nachfolgendem ss stets kurz.