IZ. Kapitel.
Vie Siedeiung.
<sMch muß, um das Bild der Lage in der zweiten Hälfte des Jahres 1893 zu vervollständigen, zurückgreifen und auf die Entwickelung der Siedeluug eingehen, wenn man bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt von einer „Entwickelung" reden will. Der Leser erinnert sich meines Zusammentreffens mit dem Grafen Joachim Pfeil am Ende meiner mit Dust nud v, Bülow ausgeführten Reise nach Heusis und Rehoboth. Gras Pfeil war es, der damals als erster wirklicher Vertreter des Syndikats für Siedelung in Südwestasrika den Versuch uuternonimen hatte, aiis deinDurch- einander der daheim am grünen Tische entstandenen Pläne ein ausführbares Etwas zu, schaffen. Das Syndikat war, leider mit für den guten Zweck sehr geringen Mitteln, innerhalb der deutschen Kolonialgesellschaft gebildet morden, als es sich nach dem Ausspruche des Grafen Caprivi darum handelte, der Kolonie noch ein Probejahr zu gestatten.
Mit demselben Dampfer, der mich im Juni 1892 nach Walfischbai brachte, entsandte der Vorstand der