9. Kapitel.
Vic Aeir bis ^um Ariege.
iMihnc daß sich etwas besonders Wichtiges ereignet ^(H^ hätte, kam Weihnachten 1892 heran. Ich war ein wenig gespannt, die Art kennen zu lernen, in der man den Tag hier begehen werde. Ist es doch schon sonderbar genug, ein Fest, mit dem in unserer Vorstellung Kälte und beschneite Landschaft untrennbar verknüpft sind, znm ersten Male in der Zeit der längsten Tage und im Hochsommer feiern zu müssen. Aber der Abend, zu welchem uns eine Einladung zur Bescherung der Truppe iu den großen Saal des Spcisehauses ruft, verspricht, soweit es angeht, eine deutsche Festfeier zu werden. Um acht Uhr versammeln sich die Leute in ihrer Paradeuuisorm, und nach uud nach treffen die geladenen Gäste ein, der Leutnant v. Fran?ois mit seiner Frau, einige Ansiedler, Nitzsche uud ich. Daun wird angezündet, und auf die gedeckten und mit einfachen Soldatengeschenkeu besetzten Tafeln strahlen die Wachslichter den gewohnten Glanz. Der Baum selber, ein Kunstwerk aus einer dunkelgrün gestrichen«!
^.