z. Kapitel.
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(^^ine kleine Geduldprobe blieb uns freilich auch dann uoch nicht erspart, als das Gefährt zusammengesetzt und das Gepäck verladen war. Die Zugochsen, die in dem Dünenlande der Kuisebmüudung kein Futter finden, mußten erst von Usab herbeigeholt werden. Am Morgen des 4. August waren die Tiere zur Stelle, und am Nachmittag desselben Tages wnrden sie von den Wasserstellen von Sandfontein angetrieben und eingespannt.
Endlich waren die Abschiedsbesuche geinacht, der Treiber, ein Bctschuanakaffer Namens Johannes, den Gott weiß welche Schicksale in dies Land verschlagen hatten, erhob seine riesige Peitsche, auf seiucu lauten Anruf zog unser gut eingefahrenes Gespann von achtzehn Ochsen gleichmäßig an, und das mächtige Gefährt setzte sich in Bewegung. In dem tiefen Sande, der sich zwischen dem Meere uud den Dünen ausbreitet, dauerte es eine Stunde, ehe wir die unheimlichen gelben Wände erreicht hatten, durch die unser Weg auf die öde Hochfläche der Nnmib
Dove, Südwestafrika. Z