6. Kapitel.
Reise nach Netiaboch.
tll ls der Tag der Abreise war der 25. September fest- gesetzt, doch da wir nichts zu versäumen hatten, beschlossen wir den Wagen vorausfahren zu lassen und erst am Nachmittag nachzureiten. Da wir nur einige kleine Balken nnd zwei Dutzend Platten Wellblech nach Hensis zu befördern hatten, um deren Mitnahme uns das Truppenkommando ersuchte, so stand uns beinahe der ganze Laderaum des Gefährts zur Verfügung, uud wir brauchten uns fomit keinerlei Beschränkung hinsichtlich des für unsre Bequemlichkeit bestimmten Gepäcks aufzuerlegen. Wehmütig habe ich darum noch lange dieser Reise gedacht, wenn auf kriegsmäßigem Zuge tausend kleine Annehmlichkeiten fehlten, für die damals iu reichein Maße gesorgt war.
Tu ich im Hinblick auf die bevorstehende Regenzeit, während welcher man Pferde wegen der im Januar ausbrechenden Seuche nicht benutzen kann, mir noch kein Tier anschaffen durfte, so erbot sich Nitzsche, mich bis zum ersten Ansspannplatze in den Vorbergen des Hochlandes zu brin-