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Deutschland in China voran! / von Paul Rohrbach
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I.

Wie wir nactr Ctnna Kamen.

Deutschlands Interesse an China begann für die breitere Öffentlichkeit zum ersten Male vor etwa fünfzehn Jahren. Damals, im herbst 1897. erfolgte die Landung unserer Marinetruppen unter Admiral viederichs am Eingang der Bucht von Riautschou, und nach Kurzen Verhandlungen mit der chinesischen Regierung Kam es zur Pachtung des ost­asiatischen Schutzgebietes und zur Gründung des Hafens von Tsingtau. Wenige Jahre später brach der sogenannte öoxeraufstand aus, der eine bedeutende deutsche Truppen­macht nach China führte und die ostasiatischen Angelegen­heiten der nationalen Teilnahme wieder ein Stück näher brachte. Seitdem haben sich die Ereignisse mit wachsender Schnelligkeit entwickelt, und heute, Kaum ein halbes Menschenalter nach unserer Festsetzung an der Riautschou- Bucht, zweifelt niemand mehr daran, daß wir auf das stärkste an den chinesischen Dingen mitinteressiert sind.

Warum sind wir 1897 nach China gegangen? Unmittel­bar vorher hatten die Chinesen in ihrem unglücklichen Kriege mit Japan zu fühlen bekommen, daß ihnen das stammverwandte Kleinere Nachbarvolk weit überlegen ge­worden war, weil es sich die westliche MaffentechniK und viele Elemente der westlichen Rultur energisch angeeignet hatte. Jener chinesisch-japanische Krieg bot dem fremden Beobachter, der an die Verhältnisse unserer großen National­staaten gewöhnt war, ein merkwürdiges Bild dar. So wie

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