Anhang.
Afrikanische Rcisetechnik.
Von Jahr zu Jahr nimmt die Zahl der aus irgend einem Grunde nach Afrika Reisenden zu. Man sollte deshalb meinen, daß sich allmählich auch gewisse feststehende Grundsätze bezüglich der Reiseausrüstung und Reiseverpflegung im dunkeln Erdtheil ausgebildet hätten, die allen denen zugänglich sind, die als Forschungsreisende, Beamte, Kaufleute, Pflanzer oder Missionare längeren Aufenthalt in Afrika zu nehmen berufen sind. Dem ist aber nicht so. Fast jeder neue Ankömmling auf afrikanischem Boden hat nicht nur viel Ueberflüssiges, sondern geradezu Widersinniges in seiner Ausrüstung.
Allerdings besitzen wir in Deutschland bereits verschiedene Geschäftshäuser, die sich ganz besonders mit der Ausrüstung von Reisenden befassen, wie z. B. das Waarenhaus für Armee und, Marine zu Berlin, die Firma Beinhauer in Hamburg und andere; das Waarenhaus hat sogar damit begonnen, alle zwei Jahre einen seiner tüchtigsten Beamten nach Afrika — vorläufig allerdings nur nach Ostafrika — zu entsenden, um an Ort und Stelle Studien über Ausrüstungen zu machen. Auch haben wir ja in Deutschland an erfahrenen Afrikareisenden keinen Mangel, und man sollte somit annehmen, daß jeder Neuling Gelegenheit genug hätte, sich für alle Fälle Rath und Belehrung zu holen. Trotzdem halte ich es auch heute noch