Capitel IV.
Zweiter Vorstoß bis nach Banyang. Zuli bis August 1888.
Dolmetscher-Frage. Dolmetscher Muhenga. Ein ungelegener Elefant. Aufbrnch der Expedition. Vorzug getheilter Erpedition. Zeuner folgt vier Wochen später. Wieder bei Täte Essembe. Der Versöhnungsochse. Zng der Eingeborenen zur Küste. King Bullock. Dessen Warnung vor den Banyang. Der Elefant als Mittel zum Zweck. Elefantenjagd. Bei Tok Difang. Nächtliche Ueberraschnng bei Fo Tabe. Zurück zu Difang. Eine schwarze Jungfrau von Orleans. Die Verrätherischen Absichten Difangs. Die guten Warner. Die Banyang. Ihr Acnfzercs. Ihre Wohnungen. Ihre Pflanzungen. Die Bayongsklaven, Der „See" Liba. Zeuners Ankunft. Rückzug nach Barombistation. Anwerbung neuer Träger. Dritter Aufbrnch.
Infolge der am Schlüsse des vorigen Capitels geschilderten Vorgänge befand ich mich nunmehr ohne Dolmetscher, da auch Sam nach Ablauf seines Vertrages nach Victoria zurückgekehrt war.
Unter den vielen wichtigen Fragen ist bei Afrikareisen die Dolmetscherfrage beinahe die wichtigste. Von der Geschicklichkeit des Dolmetschers, nicht nur selbst den Gedanken des Europäers richtig zu erfassen, sondern auch in einer der Auffassung der Eingeborenen verständlichen Weise wiederzugeben, hängt oft das Wohl und Wehe der ganzen Expedition ab. Er soll den Muth und die Ehrlichkeit des Soldaten mit dem Verstände und der Gewandtheit des Diplomaten vereinigen. Unzähligen Versuchungen und Bestechungen ausgesetzt, hat er doch gleichzeitig das Bewußtsein, in seiner Thätigkeit wenig überwacht zu sein.
Erst nach langem Suchen fand ich Mitte Juni einen geeigneten Mann in Bakundu Ba Nämeko am Mnngo, wo Manga