Capitel III.
Erster Vorstoß bis nach Batom. Februar M8.
Vorbereitungen zum ersten Ausbruch. Nach Mamvanda. Wanderlust in Afrika. Leben im Dorfe. Der Tabak. Der Schnaps. Nach Kiliwindi, Empfangpalaver wegen I)r. Schwarz. Abmarsch nach Batom. Die Sklaveudörfer der Bnkundu. Fluß Übergang. Semitische Typen in Baduma und Bulu. Kombone am Mungo. Sind die Bakundu Authropophagen? Die Hängebrücke bei Kombone. Ankunft in Batom. Häuptling Kuondone und Täte Essembe. Vertragsbruch der Batom. Bestrafung Kuondones. Zurück nach Kombone. Palaver mit Batom. Nach Kamerun. Leute Anwerben. Unerwarteter Ausgang des Batompalavers.
So waren unter mannigfachen Arbeiten, worunter die Vollendung der Station mit deren landwirtschaftlichen Anlagen natürlich den Haupttheil ausmachte, die Monate Januar und Februar dahingeflogen.
Die Trockenzeit hatte nunmehr ihren Höhepunkt erreicht. Wenn man noch etwas von den Bezirken im Innern sehen wollte, ehe die das Reisen so ganz unverhältnißmäßig erschwerenden Regen ihren Anfang nahmen, so war es höchste Zeit, aufzubrechen.
Wie schon mehrfach erwähnt, bestanden die Schwarzen unserer Expedition aus den Vertretern zweier Stämme, den Kru- und den Weisungen, beide ans der Negcrrepublik Liberia. Aber trotz ein und derselben Heimath waren sie sehr verschieden veranlagt. Die Ersteren, von alters in den Diensten der Europäer beschäftigt, waren gute Arbeiter in den Faktoreien, namentlich wenn es galt Boote zu rudern und durch die schwere Braudung der westafrikanischen Küste zu steuern. Für die Arbeiten auf den Stationen im Innern waren sie deshalb auch wohl zu gebrauchen,