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Nrbcr Stiuitzuug drr Äiifruthaltszrit.
Hicr kann ich nnch natürlich nur an Vcrgnügungsrciscnve wenden, oder solche, die nach abgemachten Geschäften noch einige Zeit angenehm in Bremen verbringen wollen.
Wer auch nur einige Stunden frei hat, sollte de» Marktplatz und die denselben umstehenden Gcbändc, Rathhaus, Börse und Dom nicht ungesehen lassen.
Kann das um die Mittagszeit geschehen , um so besser, weil da die Börscnstundc der Kauflcutc ist. Für die Börse sollte man mindestens eine halbe Stunde verwende»; der Rathhaussaal ist rascher besichtigt, ebenso der Dom und der Bleileller.
Ist ein ganzer Tag zur Verfügung, so empfiehlt sich ein Frühgang über den Wall und durch einige der schönsten Vorstadtstraßen, Kohlhökcr-, Rcmbcrti-, Gcorgsstraßc u. s. w., namentlich Ostcrdcich an der Weser; von da am Gebäude der Zollvcrcinsabfcrtigungsstclle für die Obcrwescr vorüber, durch einige Nebenstraßen über die Wachtstrasic auf die große Wcscr- brückc. Hübscher Ausblick nach beiden Seiten. Ein kurzer Weg über die „Herrlichkeit" führt zur kleinen Weserbrücke, welche in die Neustadt leitet. Hier kann füglich umgekehrt