DmjchinrZ Napitel.
ÄUgemeine llotyen für den Fremden.
Geldverhältnisse. — Paßweien. — Gasthöse. — Privatwohnungen. — Restaurationen. — Kaffeehäuser. — Conditoreien. — Delicatessenhandlungen. — Wein und Bier.
Gcldverhältnissc. Geld ist hierorts wie anderwärts so ziemlich der Schlüssel zu allem Erreichbaren, und es ist jedem Besucher Bremens zu rathcn, genug davon mitznbringen und auch die richtigen Sorten.
Bremen rechnet nach Gold, mit schwankendem Coursvcr- hälmiß zum preußischen Courant; doch kommt man in der Regel zurecht, wenn man für 10 bremische Thalcr IlCourant- thalcr giebt. Lieber wird freilich Gold oder bremisches Papiergeld genommen, welches in Scheinen von 5 Thlr. — 1 Louisdor, 10 Thlr.. 25, 50 und 100 Thlr. sehr reichlich im Verkehr ist. Ganze Thalcrstnckc in Silber (72 Grote — 33 Sgr.) sind sehr selten, weil sie in der Regel nur als Gedenkthaler (Oetoberteier. Börsencinweihnng, Bnndesschießen) ausgegeben werden; häufiger sind halbe Thalerstnckc (36 Grote — 16Sgr.). Thaler oder 12 Grotcnstückc, 6 Grotenstücke, eine große Menge einzelne Grotcn und selten Kupfergeld (2> 2 Schwarenstück — Grot).