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Beiträge zur Völkerkunde des Togo-Gebietes / von Rudolf Plehn
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Flehm: Beiträge zur Völkerkunde des Togo-Gebietes.

ANHANG.

Lieder und Gesänge.

Gesänge des Avatime-Stammes.

1. osumuse etwa 30 Mal wiederholt

Das einzige Lied in der Avatime-Sprache ist ein Fetischlied, das nur eine wohl 30 Mal wiederholte Nennung des Fetisch-Namens nach einer be­stimmten Melodie ist; es wird bei Fetischfesten beim Untergehen der Sonne gesungen.

2. gapelo gadyeyj>dyi yovotu gapelo gadyeypdyilo

eduple dyomade miavabe (2 Mal gesungen) gapelo gadyeypdyi be

gapelo Amboss oder Gewehrkugel, gadye fällt hinunter, %odyi Hausdach, yovotu Gewehr des weissen Mannes, edu Pulver, ple .und, dyo Feuer, made kann nicht, miavabe heute.

Ein Todtenlied, das jedoch vielfach auch bei dem eigenartigen Kriegs­tanz der Avatime gesungen wird. Es wird dabei die mit Menschenschädeln behängte Kriegstrommel geschlagen. Die sinngemässe Ubersetzung würde lauten:

«Der Amboss und das Gewehr des weissen Mannes {gapelo und yovotu sind Symbole der Kraft) sind niedergestürzt (vom Dache gefallen), Aveder Pulver noch Feuer können ihnen jetzt mehr helfen.«

Bei Todtenfesten geht das Lied auf den todten Mann, den nichts mehr retten kann. Als Kriegslied bezieht es sich auf den Feind, der trotz seiner Stärke unterliegen soll.

3. Flau gäbe ava avaua mio avaua __ ,_ _ l _ ^__ w i__j__

Tcicue gäbe gab ava woTcu iniku nibaio

fiau Häuptling, gäbe made kann nicht, ava fechten, avaua fechten, mio eine schlimme Sache, Ttvouc das Tödten, icokic das Tödten, niku das Tödten, nibaio ruft.