Plehn: Beiträge zur Völkerkunde des Togo - Gebietes. 23
Figuren zu C.
Buem
Apafu
Santrekofi
Likpe
A^olo
oto .
—
—
—
—
Wand .................
godu
ihre
oyir
ofati
iti
Dach...................
otokato
letya
Dachstütze 1............
lepa
ikpa
lekpaka
lela
itisa
Horizontale Längsstange 2
ota
oigri
olele
aihopo
olili
Horizontale Querstangen 3
kutyicje
arise i/ °
osobi
asike
otine
letodyi
wosoye
kofcbitye
obuba
Lehmbedeckung des Daches
leti
sise
kote
ditya
ikasa
kukui
kokufu
r
kesie
Palmrippenmatte zum Thür-
kebuta
Bettstatt (Lehmerhöhung) 6
aftige
oti
okla
okla
Herd...................
aiti
uno
owu
üu
udumo
Sprachenverhältnisse.
Das oben abgegrenzte Gebiet des Misahöher Bezirkes bildet in vieler Hinsicht linguistisch ein abgeschlossenes Ganze. Es greift in sich eine erhebliche Anzahl kleiner Sprachinseln, die zum grössten Theil in die Gebirgsgegenden fallen, in denen sich die erwähnten kleinen Völker - Trümmer und -Splitter festgesetzt haben, die in der abgeschlossenen unzugänglichen Lage ihrer Domicile ihr Idiom zu bewahren vermochten.
Von allen Seiten nun dringen auf diese kleinen Sprachinseln mächtige absorbirende linguistische Einflüsse ein, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann die ersteren den letzteren völlig erliegen werden.
Von S. wirkt in breiter mächtiger Front das Evhe mit seinen zahllosen Dialekten ein, ebenso wirkt dasselbe von 0. in den Fö-Dialekten und von NO. von Pessi aus.
Von W. und NW. wirkt in gleich machtvoller Weise das Tshi (Ashanti).
Diesen beiden Sprachen werden die übrigen sicher nicht Stand halten, zumal diese den Bedürfnissen einer höheren Cultur entsprechend ausgebildet und von den Missionaren zur Schriftsprache erhoben worden sind. Es lässt