Berichtigung.
S. 13 Zeile 13 von unten lies: 296,1 Millionen (statt: 156,1).
S. 26 letzte Zeile lies: 17167 Tonnen (statt: 258).
S. 27 erste Zeile lies: mehr als das Zwölssache (statt: fast das Zehnfache).
ui-n-, immry e Angelegenheit! Vielen "unter uns war deutscher Kolonial- esitz bisher nicht viel mehr als ein hübsches, aber an sich nicht notwen- iges Ornament am Reichsbau, und unter dieser „schmuckartigen" Ein- hätzung litt die innere Fühlung mit den Kolonien und ihre Bewertung.
Der Krieg und namentlich die Aushungerungspolitik Englands hat m ganzen Fragenkomplex der Ernährung und der Rohstoffversorgung dem Glied des deutschen Volkes nahe gebracht und es zum Nachdenken ber das Wieso? und Warum? gezwungen. Da dürfte es denn endlich n der Zeit sein, entschieden zur Kolonialpolitik Stellung zu nehmen nd sich eingehend mit diesem wichtigen Zweig der Weltpolitik zu bc- häftigen.
Als Unterlagen dienten mir neben den statistischen Jahrbüchern in ffter Linie die Werke von Dr. Warnack: Unsere Kolonialwirtschafl in irer Bedeutung für Industrie, Handel und Landwirtschaft (3. Auflage, ierlin 1914), und von Dr. Schulte im Hofe: Die Welterzeugung von ebensmitteln und Rohstoffen und die Versorgung Deutschlands in der :ergangenheit und Zukunft (Berlin 1916). Daneben lag eine Reihe gener politischer und volkswirtschaftlicher Arbeiten, die zum größten