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10 Jahre Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft : Festschrift zum 11. Juni 1918 / [hrsg. vom Ausschuß des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft]
Entstehung
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-es Frauenbundes anerkannt, und die meisten heim- gekehrtcn Ostafrikanerinnen zählen heute zu seinen Mitgliedern. Der Frauenbund ist bemüht, ihnen nötigen­falls aus seinen Kleiderbeständen die Versorgung zt> erleichtern und hat mehreren Erholungsbedürftigen Auren vermittelt.

Eine weitere Hilfsarbeit zum Besten der kriegs- beschädigten Ansiedler soll demnächst in die Wege ge­leitet werden. Es ist die Kolonialkriege r- spende, die vom Kommando der Schutztruppe aus­geht. Gleich den anderen Kolonial-Vereinen will auch der Frauenbund durch seine Mitarbeit den Helden, die draußen so tapfer für Deutschlands Ehre gestritten haben, seinen Dank beweisen.

o) Vaterländische Kriegshilfe.

Als bei Kriegsausbruch der Bund deutscher Frauenvereine an die ihm angeschlossenen Vereine die Aufforderung ergehen ließ, sich dem Nationalen Frauendienst anzugliedern, trat auch der Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft dieser großzügigen Organisation bei, um sich an der Bekämpfung der wirtschaftlichen Kriegsnot zu beteiligen.

Anfänglich war bei der Deutschen Kolonialgesell­schaft der Man, ein Lazarett zu errichten, woran auch der Frauenbund sich beteiligt hätte. Um hierzu Mittel bereitzustellen, bat er die Abteilungen, die den Mädchcnausreisefonds gestiftet hatten, ihn zu diesem veränderten Zweck herzugeben. Da der Man scheiterte,