-es Frauenbundes anerkannt, und die meisten heim- gekehrtcn Ostafrikanerinnen zählen heute zu seinen Mitgliedern. Der Frauenbund ist bemüht, ihnen nötigenfalls aus seinen Kleiderbeständen die Versorgung zt> erleichtern und hat mehreren Erholungsbedürftigen Auren vermittelt.
Eine weitere Hilfsarbeit zum Besten der kriegs- beschädigten Ansiedler soll demnächst in die Wege geleitet werden. Es ist die Kolonialkriege r- spende, die vom Kommando der Schutztruppe ausgeht. Gleich den anderen Kolonial-Vereinen will auch der Frauenbund durch seine Mitarbeit den Helden, die draußen so tapfer für Deutschlands Ehre gestritten haben, seinen Dank beweisen.
o) Vaterländische Kriegshilfe.
Als bei Kriegsausbruch der Bund deutscher Frauenvereine an die ihm angeschlossenen Vereine die Aufforderung ergehen ließ, sich dem Nationalen Frauendienst anzugliedern, trat auch der Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft dieser großzügigen Organisation bei, um sich an der Bekämpfung der wirtschaftlichen Kriegsnot zu beteiligen.
Anfänglich war bei der Deutschen Kolonialgesellschaft der Man, ein Lazarett zu errichten, woran auch der Frauenbund sich beteiligt hätte. Um hierzu Mittel bereitzustellen, bat er die Abteilungen, die den Mädchcnausreisefonds gestiftet hatten, ihn zu diesem veränderten Zweck herzugeben. Da der Man scheiterte,